Autokran auf Abwegen

Im Landkreis Stade ist ein Schwerlast-Autokran in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Die Bergung des 60 Tonnen schweren Fahrzeugs zog sich über zwei Tage hin. Benötigt wurden u. a. 200 Tonnen Sand.

Am Donnerstagabend (21.07.2016) kam es gegen 20:40 h auf der Kreisstraße 12 in Dornbuschermoor (Lkr. Stade/ NI) zu einem Unfall, der langwierige Bergungsmaßnahmen nach sich zog.

Zu der Zeit befuhr ein 58-jähriger Fahrer eines Faun-Schwerlastautokrans aus Polen mit seinem Fahrzeug die Kreisstraße 12 und kam dann in einer leichten Linkskurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Es gelang dem Fahrer nicht, das ca. 60 Tonnen schwere Fahrzeug wieder auf die Straße zu bekommen und der Kran grub sich nach ca. 50 Metern auf der Seite liegend in den unbefestigten Seitenraum ein.

Die Feuerwehr Dornbusch wurde alarmiert und rückte mit 16 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an. Sie sicherte die Unfallstelle ab und überprüfte den Kran auf evtl. auslaufende Betriebsstoffe.

200 Tonnen Sand für Bergungsaktion

Am Samstag (23.07.) konnte die Bergung des Mobilkranes erfolgreich abgeschlossen werden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, mussten für die Bergungsaktion extra ca. 200 Tonnen Sand angefahren und verarbeitet werden. Der Sand wurde benötigt, um die beiden eingesetzten Bergungskräne ordnungsgemäß abzustützen

Gemeinsam gelang es dann, den verunfallten Kran wieder auf die Fahrbahn zu setzen. Dieser wird noch vor Ort notdürftig repariert und kann dann weggefahren werden. Erst danach kann begonnen werden, die ebenfalls erheblich beschädigte Fahrbahn zu sanieren.

Pol. Stade, Red

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