Großfeuer vernichtet Reetdachhaus in Großenwörden

Ein zwölf Jahre altes Reetdachhaus im niedersächsischen Großenwörden brannte bis auf die Grundmauern nieder. Eine Bewohnerin hatte den Brandausbruch im Bereich des Schornsteines entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Am Freitag, dem 17.03.2017, kam es kurz nach 12:00 Uhr in Großenwörden (LK Stade, NI) zu einem Großbrand. Ein 12 Jahre altes Reetdachhaus in der Straße Im Strich brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Die 56jährige Bewohnerin hatte den Brandausbruch im Bereich des Schornsteines entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Bewohner -ein Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter- konnten sich ungefährdet ins Freie begeben.

Die über 100 eingesetzten Feuerwehrkräfte aus Himmelpforten, Großenwörden, Hüll, Engelschoff, Burweg, Neuland, Stade und vom Landkreis Stade konnten das Niederbrennen des Hauses nicht mehr verhindern. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Hinweise für eine Brandstiftung gibt es nicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer möglicherweise durch einen technischen Defekt entstanden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden durch das Fachkommissariat der Polizei Stade aufgenommen. Der Schaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt.

Polizei Stade

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Die Kinder bekommen die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes erklärt.
(Foto: Holger Mücke, FF Quedlinburg)

Im Internet gibt es unübersichtlich viele Quellen; der gemeinnützige Verein Mission Sicheres Zuhause hat sich die Mühe gemacht, die Informationen zu den kostenlosen Materialien zur Brandschutzerziehun

Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)

Angesichts des Todes von sechs Teenagern im fränkischen Arnstein warnt der Deutsche Feuerwehrverband vor Gefahren durch Kohlenmonoxid und gibt wichtige Handlungshinweise.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Heidenheim: Großbrand in Industriebetrieb
Hygiene auf Einsatzstellen
Feuerwehr Dresden: Neuer Rüstwagen Kran (RW-K) im Dienst
Waldbrand: Übung der 4. Brandschutzbereitschaft aus Berlin
Gesundheit: Schutzimpfungen für Einsatzkräfte

Neuen Kommentar schreiben