Großfeuer vernichtet Reetdachhaus in Großenwörden

Ein zwölf Jahre altes Reetdachhaus im niedersächsischen Großenwörden brannte bis auf die Grundmauern nieder. Eine Bewohnerin hatte den Brandausbruch im Bereich des Schornsteines entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Am Freitag, dem 17.03.2017, kam es kurz nach 12:00 Uhr in Großenwörden (LK Stade, NI) zu einem Großbrand. Ein 12 Jahre altes Reetdachhaus in der Straße Im Strich brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Die 56jährige Bewohnerin hatte den Brandausbruch im Bereich des Schornsteines entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Bewohner -ein Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter- konnten sich ungefährdet ins Freie begeben.

Die über 100 eingesetzten Feuerwehrkräfte aus Himmelpforten, Großenwörden, Hüll, Engelschoff, Burweg, Neuland, Stade und vom Landkreis Stade konnten das Niederbrennen des Hauses nicht mehr verhindern. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Hinweise für eine Brandstiftung gibt es nicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer möglicherweise durch einen technischen Defekt entstanden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden durch das Fachkommissariat der Polizei Stade aufgenommen. Der Schaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt.

Polizei Stade

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Symbolfoto: D. Heppner/FW Dorsten

Symbolfoto: D. Heppner/FW Dorsten

Im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages kann nur noch bis 23. November mitgezeichnet werden.

Foto: THW OV Schwandorf

Wie kann sich eine Feuerwehr auf einen lang anhaltenden Stromausfall, einen Blackout, vorbereiten? Lesen Sie den kompletten Fachartikel aus FEUERWEHR 11/2017.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Dorsten: Großbrand zerstört Sportzentrum
Stromausfall: Feuerwehr vorbereitet?
Objektfunkanlagen: Unverzichtbar für Einsätze in Sonderbauten
Feuerwehr Bocholt: Neuer Lkw mit Ladekran beschafft
Zivile Luftrettung: Als der Notarzt fliegen lernte

Neuen Kommentar schreiben