Hamburg: Brand bei Lufthansa Technik

In der Wartungshalle für Flugzeug-Fahrwerke war ein Feuer ausgebrochen. Durch die starke Rauchentwicklung klagten mehrere Bewohner eines angrenzenden Kleingartenvereins über Atemwegsreizungen. Nach den zum Teil schwierigen Löscharbeiten fand man die Ursache.

Die Feuerwehr Hamburg wurde am Sonntag (9.7. 2017) durch die Brandmeldeanlage der Lufthansa-Werft zu einer Feuermeldung alarmiert. Als der Zugführer der ersten Löschgruppe vor Ort eintraf, erhöhte er aufgrund der starken Rauchentwicklung sofort die Alarmstufe auf "Feuer 2", um zusätzliche Unterstützungskräfte nachzufordern.

Bei seiner weiteren Erkundung stellte er fest, dass in einer Wartungshalle für Flugzeug-Fahrwerke ein Feuer ausgebrochen war. Dieses wurde sofort mit einem umfassenden Löschangriff von drei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr im Außenangriff und zwei C-Rohren im Innenangriff bekämpft.

Atemwegsreizungen

Durch die starke Rauchentwicklung klagten mehrere Bewohner eines angrenzenden Kleingartenvereins über Atemwegsreizungen. Sie wurden durch die Notfallsanitäter eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg rettungsdienstlich versorgt und anschließend eine Person mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation in ein nahe gelegenes Notfallkrankenhaus befördert.

Brennende Natronlauge

Nach Abschluss der zum Teil schwierigen Löscharbeiten wurde festgestellt, dass aus bisher ungeklärter Ursache eine 2 x 1 m und ca. 2 m tiefe Wanne mit Natronlauge zur Metallaufbereitung in Brand geraten war. Die Einsatzstelle wurde einer Sicherheitsfirma und der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Eine weitere Person, die sich mit Atemwegsreizungen in Folge der Rauchentwicklung bei Pförtner des Betriebsgeländes gemeldet hatte, wurde ebenfalls durch die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg rettungsdienstlich versorgt und in ein nahegelegenes Notfallkrankenhaus befördert.

Im Einsatz

Insgesamt war die Feuerwehr Hamburg mit 50 Einsatzkräften - einem Löschzug, einer Löschgruppe, zwei Führungsdiensten (A- u. B-Dienst), einem Umweltdienst, einem Pressesprecher, einem Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz der Berufsfeuerwehr sowie zwei Freiwilligen Feuerwehren und einem Bereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr - im Einsatz.

FW Hamburg

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