Heizöl beschäftigt Feuerwehr Schalksmühle

Mitarbeiter des Ruhrverbands hatten einen Ölfilm auf dem Fluss Volme wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde sofort die Alarmstufe erhöht. Anschließend wurden mehrere Ölsperren gesetzt. Dann entdeckte man auch die Quelle der Gewässerverunreinigung.

Die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle (LK Märkischer Kreis, NRW) wurde am Mittwochmittag (11.04.2018) wegen einer Gewässerverunreinigung zur Volme alarmiert.

Zunächst rückte die Löschgruppe Dahlerbrück, um 12:27 Uhr zum Surenkamp aus. Mitarbeiter des Ruhrverbands hatten einen Ölfilm auf der Volme wahrgenommen. Als die Einsatzkräfte vor Ort das Ausmaß der Verunreinigung feststellten, veranlassten sie eine Alarmstufenerhöhung, sodass um 12:47 Uhr auch die Löschgruppen Schalksmühle und Winkeln zur Einsatzstelle gerufen wurden.

Die Feuerwehr Schalksmühle setzte im Bereich vor der Kläranlage mehrere mobile Ölsperren ein, die von den Einsatzkräften mit Wathosen im Gewässer angebracht wurden. Zusätzlich brachte die Feuerwehr schwimmfähiges Ölbindemittel hinter den Sperren ins Wasser.

Auf der Suche nach der Quelle

Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte die Quelle der Gewässerverunreinigung ausgemacht werden. In einem Gebäude an der Glörstraße sickerte in Folge von Baumaßnahmen eine nicht unerhebliche Menge von Heizöl durch das Gemäuer in die Glör und von da aus in die angrenzende Volme. Auch hier platzierten die Einsatzkräfte mehrere Ölsperren und ließen schwimmfähiges Ölbindemittel ins Wasser.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle waren auch die Feuerwehr Hagen, die Polizei, der Ruhrverband und die Untere Wasserbehörde im Einsatz. Ein Hubschrauber machte sich zudem aus der Luft ein Bild von der Volme im Bereich zwischen der Glöreinmündung und dem Hengsteysee. Die Feuerwehr Schalksmühle war mit 30 freiwilligen Kräften rund drei Stunden vor Ort.

FW Schalksmühle

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