Kohlenmonoxidvergiftung durch Shisha-Pfeifen

Der Einsatz in Gelsenkirchen begann mit einer eher harmlosen Platzwunde. Doch als der Rettungsdienst die Wohnung betrat, schlugen die Kohlenmonoxid-Warnmelder an.

Brennende Kohlen für Wasserpfeifen führten am späten Dienstagabend (22.3. 2016) zu drei Verletzten in einer Wohnung in Gelsenkirchner Stadtteil Bulmke-Hüllen (NRW). Die Kohlenmonoxid-Warnmelder des Rettungsdienstes verhinderten Schlimmeres, als die beim Betreten der Einsatzkräfte Alarm auslösten.

Der Einsatz in der Hohenzollernstraße in Bulmke-Hüllen begann zunächst als ganz normaler Rettungsdiensteinsatz. Der Leitstelle war um 22.28 Uhr eine Person mit einer Kopfplatzwunde nach einem Sturz in der Wohnung gemeldet worden. Als die alarmierte Rettungswagenbesatzung kurze Zeit später die betroffene Wohnung betrat, löste der am Rettungsrucksack befestigte Kohlenmonoxid-Warnmelder aus. Sofort lüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung und alarmierten den Löschzug der nahegelegenen Feuerwache an der Wildenbruchstraße zur Unterstützung.

Die Ursache für den Kohlenmonoxid-Alarm war schnell gefunden. In der Wohnung brannten mehrere Kohlen für Wasserpfeifen, sogenannte Shishas, in einer Metallschale. Alle drei Personen zeigten nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Mit Hilfe eines Lüfters wurde die Wohnung belüftet, bis kein Kohlenmonoxid mehr nachweisbar war. Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

FW Gelsenkirchen

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