Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Witten

Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Sprechers. Gerd Webelsiep wurde in das wichtige Amt gewählt, Christian Lauterbach und Albert Willenborg werden schließlich ab November seine Vertreter sein.

Der Saalbauparkplatz wurde am Abend des 12. Mai 2017 in ein sattes Rot getaucht. Die Feuerwehr Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW) traf sich zur alljährlichen Jahreshauptversammlung im Saalbau in der unteren Innenstadt. Es konnte ein gutes letztes Jahr verzeichnet werden, so der Tenor der Versammlung.

Neben den zahlreich erschienen Feuerwehrleuten nahmen auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Feuerschutzdezernent Matthias Kleinschmidt, Kreisbrandmeister Rolf Erich Rehm und einige Mitglieder des Rats teil.

Wahl eines neuen Sprechers

Ab 17.00 Uhr durften die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Witten einen neuen Sprecher und seine Vertreter wählen. Gerd Webelsiep wurde in das wichtige Amt gewählt, Christian Lauterbach und Albert Willenborg werden schließlich ab November seine Vertreter sein.

Donner lobte in seiner Rede die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und nannte in einem Atemzug "die steigende Qualität" sowie das "Ziel noch besser zu werden". Auch wurden Zahlen und Fakten zum vergangen Jahr erläutert. So mussten die Einsatzkräfte zu 150 Bränden und zu 681 Technischen Hilfeleistungen ausrücken, fast 7.000 mal rückten Rettungswagen aus um Menschen in Not zu helfen.

Die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr kam ebenfalls zur Sprache, wobei Donner darauf verwies, dass die Jugend und der Nachwuchs "essentiell wichtig" für das Fortbestehen der Feuerwehr seien.

Letzter Auftritt von Achim Bierhoff

Der im November 2017 scheidende Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Witten, Achim Bierhoff, hatte mit der Jahreshauptversammlung seinen letzten öffentlichen Auftritt vor der Gesamtwehr. Er bedankte sich für 12 tolle und erlebnisreiche Jahre und schaute auf seine Tätigkeit zurück. Bierhoff betonte, dass das Amt des Sprechers mit der "Mannschaft und Ihrer Führung steht und fällt". Abschließend wünschte er sich frischen Wind für das Amt, sowie seinem Nachfolger eine glückliche Hand.

Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm bedankten sich bei der Wehr für einen tollen und beispiellosen Einsatz für die Öffentlichkeit. Rehm ging außerdem auf das Projekt der Leitstellenumlegung ein und erwähnte, dass technische und baurechtliche Fakten gesammelt und danach eine Empfehlung abgegeben wird. Er wünsche sich am Ende die für alle Belange beste Entscheidung.

Die Bürgermeisterin nutzte die Gelegenheit und bekundete Ihren Respekt vor der Arbeit der Feuerwehr und dankte auch den Familien und Angehörigen der Feuerwehrleute, die das Ehrenamt und den Beruf ihrer Ehepartner, Lebenspartner oder Eltern unterstützen.

Ehrungen und Beförderungen

Schließlich konnten zahlreiche Beförderungen und Ehrungen in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr ausgesprochen werden, besonders geehrt wurde Günter Kaefke, ihm wurde durch den Kreisbrandmeister Rolf-Ehrich Rehm die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen verliehen. Insbesondere hat sich Kaefke durch seine langjährige Aufbauarbeit in der Jugendfeuerwehr verdient gemacht.

Jan-Vincent Hampe/UG
 

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