Landestagung des Werkfeuerwehrverband Bayern

Martin Wilske, Vorsitzender des WF Bayern, konnte im oberfränkischen Münchberg vor über 100 Teilnehmer auf ein positives Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Doch es gab auch kritische Worte.

Am 26. und 27. April 2017 fand die Landestagung des WF Bayern e.V. im oberfränkischen Münchberg statt. Vor weit über 100 Teilnehmern, Vertretern von Behörden, Organisationen und aus der Politik konnte der erste Vorsitzende Martin Wilske auf ein durchaus positives Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Allerdings fand er auch kritische Worte im Hinblick der Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. „Es zeigt sich, dass die Belange der Betriebs-/Werkfeuerwehren im aktuellen Entwurf der Neufassung nicht ausreichend berücksichtigt sind“, so Wilske.

Externe Referenten informierten die Anwesenden über Themen wie Objektfunkanlagen, Brandschutz 4.0 und Betriebliche Feuerwehren bei polizeilichen Gefahrenlagen.  Die Landestagung in Münchberg wurde mit einer Fachausstellung begleitet. Bereits am Vortag empfing Landrat Dr. Oliver Bär (Landkreis Hof) und Erster Bürgermeister Christian Zuber Vorstandschaft und Bezirksvertreter des WFV Bayern im Rathaussaal der Stadt Münchberg.

Anlässlich der zweitägigen Landestagung wurden auch verdiente Angehörige des Verbandes, die in Werkfeuerwehren tätig sind, ausgezeichnet:

  • Fritz Spindler, WF Wacker Chemie AG, Uwe Bork WF Flughafen München GmbH, Andreas Schnepp, WF MVV Enamic Gersthofen GmbH und Jörg Leiwerig WF München GmbH erhielten das Ehrenkreuz des DFV in Bronze.
  • Peter Eschenbacher WF Fehrer Automotive und Martin Wilske Wacker Chemie das Ehrenkreuz des DFV in Silber.
  • Joachim Schistowski, WF Siemens Erlangen und langjähriger Vorsitzender des WFV, bekam die Ehrennadel in Gold und wurde gleichzeitig zum Ehrenvorsitzenden im WFV Bayern e.V. ernannt.

Thomas Birkner

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