Goch: Wohnhaus in Vollbrand

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, brannten beide Gebäudeteile in voller Ausdehnung. Gleich zu Beginn der Löscharbeiten hörten die Kräfte ein zischendes Geräusch und vermuteten Gasflaschen im Haus.

An der Hassumer Straße zwischen Goch und dem Ortsteil Hassum (LK Kleve, NRW) stand am Donnerstagmorgen (8.11.2018) ein Wohngebäude mit angrenzender Garage in Flammen.

Als die ersten alarmierten Kräfte aus Hassum, Hommersum und der Stadtmitte um kurz nach 4.00 Uhr eintrafen, brannten beide Gebäudeteile in voller Ausdehnung. In dem Wohnhaus ist eine männliche Person gemeldet. Der 62jährige konnte vor Ort von der Feuerwehr nicht angetroffen werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen. Das Haus ist unbewohnbar, die Höhe des entstandenen Sachschadens steht nicht fest.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Georg Binn kamen sieben Strahlrohre zum Einsatz. Teilweise konnten die Löschtrupps nur unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden. Auch über die Drehleiter wurde gelöscht. Zu Beginn der Löscharbeiten bemerkten die Einsatzkräfte Zischgeräusche aus einem Zimmer im vorderen Bereich des Hauses, auch bläuliche Stichflammen waren zu sehen. Die lässt vermuten, dass sich eine oder mehrere Gasflaschen dort befanden. Gefunden wurden sie bislang jedoch nicht. In einem anderen Raum des Hauses wurde eine Gasflasche gefunden, diese war jedoch sicher nicht die Ursache für Zischgeräusche und Stichflammen.

Aufgrund der Brandausbreitung war ein Innenangriff in dem Hauptgebäude und der Garage zu keiner Zeit möglich. Die Löscharbeiten fanden ausschließlich von außen statt. Sie dauerten etwa 2,5 Stunden. Vor Ort waren 40 Einsatzkräfte der Löschgruppen Hassum und Hommersum, die Drehleiter sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschzüge Stadtmitte unterstützte.

FF Goch

 

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