Kollision im Tunnel: Autos fangen Feuer

Eine alle vier Jahre stattfindende Pflichtübung von Plettenberger Feuerwehr und Straßen NRW als Betreiber des Tunnels, fand am Dienstag im eigens dafür gesperrten Hestenbergtunnel statt.

Gegen 19:15 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuer- und Rettungswache sowie den Einheiten Stadtmitte, Landemert, Eiringhausen, Ohle und Selscheid zu einem Brandereignis im Tunnel alarmiert. Fiktives Szenario war dabei die Frontalkollision von zwei PKW mit vier Verletzten und einem Folgebrand. Drei Personen waren noch in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, eine weitere hatte sich in den sicheren Rettungsstollen begeben.

Zunächst galt es den in Brand geratenen PKW zu löschen, bevor die Rettungsmaßnahmen zur Befreiung der Eingeschlossenen begonnen werden konnten. Mit zum Teil schwerem Gerät konnten die Schwerverletzten, dargestellt durch täuschend echt geschminkte Mimen, anschließend zügig aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Trainiert wurde von der Feuerwehr auch die Zusammenarbeit zwischen zwei entfernt auseinanderliegenden örtlich gebildeten Einsatzabschnitten, aufgrund der beiden Tunnelröhrenzugänge.

Funktionsprüfung und Zusammenspiel aller Kräfte

Kritisch beobachtet wurde die Übung durch Mitarbeiter von Straßen NRW, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt. Dabei ging es den Beobachtern nicht nur um den Verlauf der feuerwehrtaktischen Maßnahmen, sondern auch um die Funktionsüberprüfung der sicherheitstechnischen Einrichtungen sowie die Zusammenarbeit von Tunnelleitzentrale in Hamm und der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises.

Zufrieden zeigten sich abschließend alle Beteiligten mit dem Verlauf sowie Ergebnis der Übung und werteten die Erkenntnisse und Beobachtungen in einer Übungsnachbesprechung in der Feuer- und Rettungswache am Wall abschließend aus. Knapp 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren an der Übung beteiligt.

FW Plettenberg

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