Probleme mit Wasserversorgung bei Dachstuhlbrand

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald kam es in der Nacht zu einem Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses. Alle Bewohner blieben unverletzt. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und liefen erst spät so richtig an.

Am Mittwoch (1.2. 2017) kam es kurz nach 03:00 Uhr in Salchow (LK Vorpommern-Greifswald, MV) zu einem Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses, welches von fünf Personen bewohnt wird. Sie blieben unverletzt.

Eine Zeugin aus Daugzin, die mit ihrem Pkw auf der B 109 unterwegs war, hatte gegen 03:24 Uhr den hellen Lichtschein gesehen und über Notruf die Rettungskette eingeleitet. Sie begab sich sofort vor Ort, um die Bewohner des Hauses zu alarmieren. Zu diesem Zeitpunkt war aber auch die 65-jährige Eigentümerin bereits durch lautes Knacken und herabfallender Dachziegel wach geworden.

Während sich die Familie retten konnte und Pferde aus einer nahestehenden Stallung aus dem Gefahrenbereich brachten, brannte das Dach bereits in voller Ausdehnung.

Hydranten fehlen

Sechs Feuerwehren mit 50 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen waren vor Ort, um das Feuer zu löschen. Die Löscharbeiten gestalteten sich zum Anfang schwierig, da wegen fehlender Hydranten der Löschangriff erst eine halbe Stunde später voll greifen konnte.

Das Siedlungshaus ist nach vorliegenden Informationen um 1927 gebaut worden. Letzte Renovierungsarbeiten fanden im Dezember 2016 statt. Das Dach wurde neu gedeckt und der Schornstein neu gedämmt. Mitte Januar fand die letzte Feuerstätten Wartung statt.

Zur Klärung der genauen Brandursache kommt ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Die Polizei geht nicht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

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