Zimmerbrand mit Menschenrettung

Am Donnerstag kam es im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk zu einem Zimmerbrand. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stieg dunkler Rauch aus einer Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses auf. Der Einsatzleiter schickte sofort zwei Löschtrupps in die Brandwohnung.

Um 9.10 Uhr am frühen Donnerstagmorgen (13.9.2018) erreichte die Feuerwehr Düsseldorf ein Notruf über einen Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss auf der Oberbilker Allee. Durch den Leitstellen Mitarbeiter wurde umgehend die zuständige Feuerwache Hüttenstraße zu dem Zimmerbrand entsendet. Nach kurzer Zeit meldet sich ein Mieter aus der vierten Etage des Mehrfamilienhauses und berichtete über die Notrufleitung, dass der Treppenraum verraucht sei und er seine Wohnung nicht mehr verlassen könne. Der erfahrene Leitstellenmitarbeiter erkannte umgehend die lebensgefährliche Situation des Mieters und alarmierte weitere Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte zur Einsatzstelle.

Nach 4 min vor Ort

Die ersten Feuerwehrkräfte trafen bereits nach vier Minuten an der Oberbilker Allee ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung aus der betreffenden Wohnung schickte der Einsatzleiter direkt zwei Lösch- und Rettungstrupps in das zweite Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Zwar versuchte ein Nachbar noch vor Eintreffen der Feuerwehr die Flammen zu löschen, dies blieb allerding ohne Erfolg. Die ersten Einsatztrupps konnten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen, sodass der Einsatzleiter nach rund 30 Minuten "Feuer aus" an die Leitstelle meldete. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten zeitgleich die Wohnungen in den darüber liegenden Etagen.

Die Mieterin der Brandwohnung konnte sich mit Ihrem Kind bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus der Brandwohnung retten. Die übrigen, im Haus befindlichen Bewohner, konnten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicher und wohlbehalten ins Freie geführt. Die Mieterin und Ihr Nachbar wurden vorsorglich vom Rettungsdienst noch an der Einsatzstelle untersucht, ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig.

Technischer Defekt

Nach erster Einschätzung der Feuerwehr kam es aufgrund eines technischen Defekts in einem Küchengerät zu dem Brand in der Wohnung. Aufgrund des Feuers ist die Wohnung bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. Nach rund 60 Minuten konnten die 36 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße, Behrenstraße sowie Posener Straße zu ihren Wachen zurückkehren.


FW Düsseldorf

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