Acht neue Drehleitern für Feuerwehren im Großraum Trier

Acht neue Drehleitern für Feuerwehren im Großraum Trier

Die Übergabe der Mercedes-Benz Atego 1529 F mit Magirus Automatik-Drehleitern Typ M32L-AS fand in Trier statt.

Insgesamt acht neue Mercedes-Benz Atego 1529 F mit Magirus-Automatikdrehleitern Typ M32L-AS wurden in einer europaweiten Ausschreibung unter der Leitung der Berufsfeuerwehr Trier beschafft. In einer Feierstunde wurden die Drehleitern den einzelnen rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden und Städten Trier, Konz, Saarburg, Schweich, Hermeskeil und Bitburg übergeben.

Das Besondere an den neuen Fahrzeugen ist die Knicktechnik der Drehleitern. Diese ermöglicht einen flexibleren Einsatz an unübersichtlichen Einsatzstellen. Die Leitern können jeweils bis zu 32 m hoch ausgefahren werden, die Knicklänge liegt bei 4,7 m. Die Körbe können bis zu 500 kg tragen und bis zu fünf Personen befördern.

Die Fahrzeuge verfügen darüber hinaus über Allison-Automatikgetriebe. Das S-Fahrerhaus ist um 180 mm verlängert und ermöglicht die Aufnahme einer Magirus-Drehleiter DLA(K)23/12 ohne konstruktive Änderungen am Rohbau der Kabine (keine Dachabsenkung), sodass ein dritter Mann in der Mitte des Fahrerhauses bequem sitzen kann und die nach Feuerwehrnorm vorgegebene Fahrzeuggesamthöhe von 3,30 m eingehalten wird.

Das Land Rheinland-Pfalz hat entschieden, aus wirtschaftlichen Gründen die Neubeschaffung von Feuerwehrdrehleitern für den Raum Trier in einer Sammelausschreibung durch die Berufsfeuerwehr Trier durchführen zu lassen. Daimler hat die Ausschreibung für den Part der Fahrgestelle, Magirus für die Aufbauten gewonnen.

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

(Foto: G. Pirkl/FF) Rosenbauer AT TLF 3000 auf MB 1529 Atego

(Foto: G. Pirkl/FF) Rosenbauer AT TLF 3000 auf MB 1529 Atego

Ablösung für ein 30 Jahre altes Tanklöschfahrzeug: Im oberpfälzischen Traßlberg konnte die Feuerwehr unlängst ein neues TLF 3000 in Empfang nehmen.

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Gefahrguteinsatz auf der A 24: Freisetzung von Säure
So geht’s: Löschen mit Schaum
Nachwuchsgewinnung: Gründung einer Kinderfeuerwehr
Feuerwehr Fürstenwalde: Drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge beschafft
ICE-Neubaustrecke: Großübungen zum Schutz der Bahnstrecke

Neuen Kommentar schreiben