Malteser setzen auf E-Fahrzeuge

Malteser setzen auf E-Fahrzeuge

Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten will der Malteser Hilfsdienst künftig elektrisch unterwegs sein. Der Standort für den ersten E-Transporter steht schon fest.

Der Malteser Hilfsdienst setzt im Fahrdienst für Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen Elektro-Fahrzeuge ein. Den bundesweit ersten E-Transporter mit den für den Fahrdienst notwendigen Aufbauten nahm der stellvertretende Landesgeschäftsführer der Malteser in Bremen, Günter Dahnken, beim Hersteller AMF-Bruns in Apen in Augenschein.

Wo Verbrennungsmotoren wegen Fahrverboten in Innenstädten nicht mehr direkt zu den Kunden fahren können, wird die Hilfsorganisation auf eigens dafür gemietete Fahrzeuge des Typs Maxus zurückgreifen. Günter Dahnken: „In dem Moment, wo Fahrverbote ausgesprochen werden, müssen wir trotzdem unsere Kunden verlässlich abholen und bringen können.“

Erster Standort: Hamburg

Als erster Malteser Standort wird der Fahrdienst in Hamburg das E-Fahrzeug nutzen. Mit AMF-Bruns habe man die Gewähr für hohe Qualität und moderne Technik. AMF-Bruns-Geschäftsführer Gerit Bruns: „AMF-Bruns ist Vorreiter in Europa bei elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen für mobilitätseingeschränkte Personen. Wir freuen uns auf das gemeinsame innovative Pilotprojekt mit den Maltesern in Hamburg.“

Die Sicherheit für Fahrgäste und Fahrer gewährleistet die Hilfsorganisation durch ausschließlich DIN-konforme Fahrzeuge. Nach ersten Pilotversuchen mit anderen Elektro-Fahrzeugen für die Einsätze der Malteser, ist der Maxus ein weiterer Baustein im Hinblick auf verbrennungsfreie Kraftfahrzeuge.

Red. mit Malteser Hilfsdienst

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