Versorgungs-Lkw ausgeliefert

Versorgungs-Lkw ausgeliefert

Die Freiwilligen Feuerwehren der unterfränkischen Gemeinden Sennfeld und Laufach haben im Dezember je einen Versorgungs-Lastkraftwagen mit einem Ladekran in Dienst gestellt. HIAB und Hensel mussten beim Aufbau eine besondere Herausforderung meistern.

Die Freiwilligen Feuerwehren der unterfränkischen Gemeinden Sennfeld und Laufach haben im Dezember je einen sogenannten Versorgungs-Lastkraftwagen „Richtlinie Bayern“ mit einem HIAB-Ladekran des Typs 099 ES-4 HiPro in Dienst gestellt. Die Realisierung von Kran- und Versorgungsaufbau auf den geländegängigen, allradgetriebenen Zweiachsern erfolgte durch den in Rednitzhembach ansässigen Hiab-Vertragshändler Zanner Mittelfranken GmbH und die in Waldbrunn bei Würzburg beheimatete Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG.

Neben zahlreichen technischen Besonderheiten ist der Clou an den beiden Fahrzeugen die geringe Maximalhöhe von lediglich 3.300 mm. Die sonst gängige Fahrzeughöhe von 3.500 mm deutlich zu unterschreiten, war eine der wichtigsten Bedingungen laut Ausschreibung der beiden Freiwilligen Feuerwehren.

200 mm Höhenersparnis

Nach Firmenangaben war lediglich der Hiab-Vertragshändler Zanner in der Lage, diese außergewöhnliche Herausforderung in Angriff zu nehmen und mit Hilfe eines nur 50 mm hohen Kranhilfsrahmens für die gewünschten rund 200 mm Höhenersparnis zu sorgen. Dank dieser technischen Meisterleistung schließt der hinter dem Fahrerhaus montierte Kranaufbau des HIAB XS 099 ES-4 HiPro bündig mit dem Versorgungsaufbau des Fahrzeugs ab und ermöglicht so das Passieren extrem niedriger Unterführungen. Der Kran kann bei maximaler horizontaler Ausladung von 11,60 m noch beachtliche 700 kg an den Haken nehmen.

Ausstattung

Die auf zwei MAN TGM 13.290 (4x4) mit Blatt-/Luftfederung montierten HIAB-Ladekrane eignen sich unter anderem für das Ausrüsten mit Greifer und Personenkorb, was das Fahrzeug krantechnisch zu einem echten Highlight macht.

„Zu den zahlreichen Ausstattungsdetails für den kombinierten Einsatz gehören neben dem Personenkorb auch eine Seilwinde, ein 230-Volt-Generator, ein um 360 Grad schwenkbarer Beleuchtungsmast sowie ein Starkstromanschluss an der Kranspitze, mit dem sich ein leistungsstarker Beleuchtungsballon zum Ausleuchten des Einsatzortes betreiben lässt“, präzisiert Stefan Waldraff, Verkaufsberater bei Zanner.

 „Der Versorgungs-Lkw dient zum Transport von Ausrüstungen größeren Umfangs. Der Planen- und Spriegelaufbau verfügt seitlich wie auch oben über eine Schiebeplane zur einfach Be- und Entladung. Zudem gibt es noch neun Stellplätze (1.200 x 800 mm) für Rollcontainer. Das zulässige Gesamtgewicht eines solchen Versorgungs-Lkw beträgt 16 t, und die maximal zulässige Fahrzeughöhe beläuft sich auf eben jene erzielten 3,30 m“, fügt Benedikt Hettrich, Verkaufsberater und Projektleiter bei Hensel Fahrzeugbau, hinzu.

Red. mit Hiab

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