Bad Bramstedt erhält neue Rettungswache

Zwei Unternehmer errichten als Investoren das Gebäude und werden es langfristig an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) vermieten. Zwei Rettungswagen werden rund um die Uhr für Notfalleinsätze und Krankentransporte zur Verfügung stehen.

Die Rettungswache Bad Bramstedt wird 2019 im Gewerbegebiet Hunenkamp neu gebaut. Zwei örtliche Unternehmer errichten als Investoren das Gebäude und werden es langfristig an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH vermieten. Zwei Rettungswagen (RTW) werden rund um die Uhr für Notfalleinsätze und Krankentransporte zur Verfügung stehen.

Der öffentliche Rettungsdienst wird im gesamten Kreisgebiet Segeberg seit dem Frühsommer 2018 kontinuierlich durch zusätzliche Rettungswagen der RKiSH verstärkt, nachdem der Kreis im Februar als fünfter Gesellschafter der Kooperation beigetreten ist. Ab Januar 2019 übernimmt die RKiSH die bisher vom DRK betriebenen Wachen im Kreis Segeberg.

Im Mai wurde ein erstes zusätzliches Fahrzeug der RKiSH in Bad Bramstedt stationiert, um den Wegfall der Station in Lentföhrden zu kompensieren. Externe Gutachter haben den Bedarf für die Aufstockung festgestellt. Seither sind auch weitere Rettungswagen der RKiSH in Bad Segeberg und Kaltenkirchen einsatzbereit.

Zusammenführung

Zurzeit gibt es in Bad Bramstedt noch zwei verschiedene Standorte, die in einem Neubau zusammengeführt werden sollen. Die Planungen für das neue Gebäude am Hunenkamp sind weitestgehend abgeschlossen und im kommenden Jahr soll dort im Erdgeschoss eine moderne und bedarfsgerechte Rettungswache mit Fahrzeughalle zugehörigen Arbeitsräumen in Betrieb gestellt werden.

"Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den Investoren Christoph Henningsmeier von der Hesta-Haus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und Mario Stapelfeldt der Fa. TSJ Planung-Sanierung-Neubau ein tolles Projekt realisieren können. Wir geben den Bürgern von Bad Bramstedt und Umgebung gemeinsam ein großes Stück medizinische Sicherheit, denn wir sind hier, um zu helfen!" freut sich Michael Reis, Geschäftsführer der RKiSH. "Wir wollen verhältnismäßig nach dem aktuellen Bedarf, aber auch in die Zukunft gerichtet denken und bauen."

Die neue Wache in der Rolandstadt wird nach den Bemessungs- und Planungsgrundlagen der neuen DIN-Norm entwickelt und gebaut. Sie entspricht damit nicht nur den aktuellen technischen Anforderungen, sondern berücksichtigt auch Vorgaben des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. "Die nachhaltige Realisierung der neuen Rettungswache ist uns sehr wichtig." betont auch Investor Mario Stapelfeldt. "Die Umsetzung ökologischer Gesichtspunkte ist daher selbstverständlich."

Aufteilung des Gebäudes

Auf gut 700 m² Gesamtfläche entstehen im Erdgeschoss die Aufenthalts- und Diensträume, Umkleiden, Lager- und Logistikräume sowie ein Bereich für Desinfektion. Die Fahrzeughalle schafft auf gut 250 m² Fläche Platz für bis zu fünf Einsatzfahrzeuge. Eine Box ist als Waschplatz vorgesehen. Ein Reserve-RTW wird ebenfalls in der Wache in Bad Bramstedt untergebracht, um schnell auf kurzfristige Ausfälle der RKiSH-Fahrzeugflotte im Kreis Segeberg reagieren zu können.

Die Disposition der Fahrzeuge erfolgt, wie bei allen anderen Rettungsmitteln im Kreis Segeberg auch, über die Leitstelle in Norderstedt. Besetzt werden die Fahrzeuge von zwei Notfallsanitätern oder Rettungsassistenten.

Red. mit RKiSH

 

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Foto: seedo/pixelio.de

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