Bittere Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren

Der Deutsche Feuerwehrverband appelliert: Hydranten von Schnee und Eis befreien!

Minusgrade, Schnee und Eis: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Nicht nur im Alltag kommt es dadurch zu Behinderungen – die bittere Kälte erschwert auch die Arbeit der mehr eine Million Feuerwehrangehörigen bundesweit. „Abgesehen von einer witterungsbedingten Häufung von Einsätzen bereitet oft bereits der Weg zur Einsatzstelle Probleme“, erläutert Frank Hachemer, Vizepräsi-dent des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern.

Hydranten: schneebedeckt und zugeparkt

Auch am Ort des Geschehens selbst müssen die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit Schwierigkeiten rechnen: „Häufig sind die Hydranten für die Wasserversorgung mit Schnee und Eis bedeckt oder zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind“, erklärt Hachemer. Der Experte appelliert daher an alle Hausbesitzer: „Sorgen Sie dafür, dass Hydranten beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden, sondern frei zugänglich und nicht von einer Eisschicht bedeckt sind! Damit erleichtern Sie die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzfall enorm und helfen uns, an-deren zu helfen.“

Ausrüstung leidet

Durch die Kälte kann auch die Ausrüstung der Feuerwehr leiden: Steht das Wasser in den Schläuchen über längere Zeit, können diese einfrieren. „Glättegefahr an der Einsatzstelle besteht zudem, wenn austretendes Löschwasser gefriert“, ergänzt Hachemer. Abschließend wendet er sich an die Feuerwehrangehörigen selbst: „Bei aller Eile auf dem Alarmweg zum Feuerwehrhaus: Warme Kleidung nicht vergessen!“

DFV

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