Deutscher Feuerwehreinsatz in Schweden beendet

Erstmals waren deutsche Feuerwehrkräfte im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens bei einem Waldbrand im europäischen Ausland im Einsatz: Nun sind die 52 Angehörigen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg (Niedersachsen) auf der Rückfahrt aus der schwedischen Region Dalarna.

Erstmals waren deutsche Feuerwehrkräfte im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens bei einem Waldbrand im europäischen Ausland im Einsatz: Nun sind die 52 Angehörigen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg (Niedersachsen) auf der Rückfahrt aus der schwedischen Region Dalarna. "Wir danken den Feuerwehrleuten, ihren Familien und Arbeitgebern sowie allen Organisatoren für die Bereitschaft und Flexibilität, durch die der deutsche Einsatz ermöglicht wurde", erklären Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen.

Das Königreich Schweden hatte über das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union Hilfe bei der Waldbrandbekämpfung angefordert und das deutsche Angebot aus Niedersachsen angenommen. Auch weitere Kräfte aus Bayern und Niedersachsen hatten auf Abruf bereit gestanden.

"Durch den vor Ort einsetzenden Regen war eine Verlängerung des Einsatzes vorerst doch nicht nötig", erläutert LFV-Präsident Banse: "Der Austausch der Kräfte war bereits vorbereitet." Die niedersächsischen Feuerwehrangehörigen waren gemeinsam mit schwedischen Kräften im Einsatz und erfuhren unterschiedliche Taktiken wie Legen von Gegenfeuern oder "Ausblasen" von Bränden durch Bombenabwürfe. Ziebs und Banse überzeugten sich selbst vor Ort von der guten Zusammenarbeit und der Funktionalität der mitgeführten Infrastruktur. Sie erlebten zudem die überwältigende Dankbarkeit der schwedischen Bevölkerung für den Einsatz der deutschen Kräfte.

DFV-Präsident dankt Bundesinnenministerium für Übernahme der Kosten

"Ich bedanke mich ganz ausdrücklich beim Landkreis Nienburg, dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport sowie dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)", bekräftigt DFV-Präsident Ziebs. "Dass das BBK alle Kosten des Einsatzes in Schweden trägt, bedarf einer besonderen Erwähnung. Auch der weitere Einsatz wäre somit möglich gewesen", erläutert Ziebs. Lückenlos gewährleistet war zudem die Versicherung der Feuerwehrangehörigen im Auslandseinsatz.

DFV

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