Handballer der Feuerwehr Düsseldorf schaffen den Hattrick

Die Handballer der Feuerwehr Düsseldorf starteten am vergangenen Wochenende auf den 18. Deutschen Meisterschaften im Hallenhandball der Berufsfeuerwehren. Auch in diesem Jahr ging kein Weg an der starken Düsseldorfer Truppe vorbei.

Dass die Reise zu den Deutschen Meisterschaften nach Hamburg spannend werden würde, zeigte sich bereits auf der Anreise. Fünf der Handballer gerieten auf der Autobahn A1 in einen Stau, der durch einen PKW-Brand verursacht wurde. Nicht sicher, ob schon Rettungskräfte vor Ort waren, fuhren die fünf bis zur Unglücksstelle vor. Hier angekommen, boten sie den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen ihre Unterstützung an, die sich dann auf das Einweisen weitere Einsatzkräfte beschränkte.

Spannend war dann auch der Turnierverlauf am Samstag. Pünktlich um 09.00 Uhr wurden die elf Mannschaften durch die ausrichtende Feuerwehr Hamburg begrüßt. Neben der Mannschaft aus Düsseldorf traten noch Mannschaften der Feuerwehren aus Berlin, Bielefeld, Dortmund, Duisburg/Ratingen, Essen, Hagen, Hamburg, Köln, Krefeld und Magdeburg an, um in der 18. Auflage dieses Turniers um den begehrten Pokal zu kämpfen.

Spannender Turnierverlauf

Für die Düsseldorfer Jungs, um die Spielführer Malte Ammernick und Oliver Blomel, begann die Gruppenphase nicht wie gewünscht. In der Gruppe, bestehend aus sechs Mannschaften, warteten einige schwere Brocken. Das bekam man schon im ersten Spiel gegen starke Dortmunder zu spüren. Nach zwölf Minuten Spielzeit konnte am Ende ein 5:5 verbucht werden. Das zweite Spiel gegen die Sportler aus Bielefeld wurde dann sogar mit 4:5 verloren. Danach besann man sich wieder auf die eigenen Tugenden und konnte mit 6:3 gegen Duisburg/Ratingen gewinnen. Auch das letzte Vorrundenspiel gegen Krefeld wurde mit 9:1 gewonnen. Somit schloss man die Vorrunde als Tabellenzweiter hinter den starken Dortmundern ab. Im Halbfinale wartete dann die Mannschaft des Gastgebers Hamburg auf die Männer der Feuerwehr Düsseldorf. Hamburg konnte in einem packenden Spiel nach 15 Minuten Spieldauer mit 10:6 bezwungen werden.

Spannender wurde nur noch das Endspiel. Im zweiten Halbfinale setzte sich das Team der Feuerwehr Dortmund durch. Wie schwer dieser Gegner war, wusste man ja noch aus der Vorrunde. So stand es auch nach der regulären Spielzeit 8:8 unentschieden. Nach einer Verlängerung von sechs Minuten gab es immer noch keinen Sieger. Bei einem Stand von 9:9 musste dann das sieben Meter Werfen die Entscheidung bringen. Hier konnten dann die Düsseldorfer mit 14:12 gewinnen und den Hattrick perfekt machen. Bei einer Abendveranstaltung fand dann die Siegerehrung statt, bei der die begehrte Trophäe im Anschluss wieder mit nach Düsseldorf zurückgenommen werden kann.

FW Düsseldorf

 

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