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BREMEN UND NIEDERSACHSEN - MELDUNGEN - 16. August 2019

Feuerwehrübung: Gefahrstoffaustritt aus einem LKW

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Vorbereitung auf den Ernstfall: Der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer, die Feuerwehren aus Flachsmeer und Steenfelde sowie die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) aus Westoverledigen führten eine gemeinsame Übung durch. Dabei simulierten sie einen Gefahrstoffaustritt aus einem LKW. Die Einsatzlage stellte sich jedoch anders dar als es die vorangegangene Alarmierung vermuten ließ.

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Großes Aufgebot: An der Feuerwehrübung nahmen zahlreiche Einheiten teil. Foto: Feuerwehr Landkreis Leer

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Eine verletzte Person wird aus dem Gefahrenbereich gerettet. Foto: Feuerwehr Landkreis Leer

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Die Menschenrettung war nur unter Atemschutz möglich. Foto: Feuerwehr Landkreis Leer

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Die Kommunikation war ein Ziel der Übung. Dabei waren die Einheiten erfolgreich. Foto: Feuerwehr Landkreis Leer

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Das Szenario: Gefahrstoffaustritt und mehrere Verletzte

Die Feuerwehrübung begann um 19:33 Uhr, als die Regionalleitstelle die Feuerwehr Flachsmeer zunächst zur unklaren Lage nach einem Verkehrsunfall alarmierte. Doch bei der Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass sich kein Verkehrsunfall ereignet hatte. Stattdessen war bei einem Wendeversuch ein Behälter auf der Ladefläche eines Gefahrguttransporters leckgeschlagen. Außerdem war der Fahrer des LKW verletzt. Denn er war bei dem Vorhaben, die gefährliche Ladung erneut zu sichern, kollabiert. Dieses Schicksal traf auch zwei Ersthelfer, während sie den Fahrer aus der Situation retten wollten.

Nachalarmierung und Einsatzverlauf

Den Regelungen für solche Lagen folgend, wurden dann umgehend weitere Kräfte alarmiert, darunter unter anderem die Spezialkräfte des Gefahrgutzuges. Währenddessen leiteten die Einsatzkräfte eine Menschenrettung ein und holten die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich.  Zu diesem Zweck war wegen der austretenden Gefahrstoffe die Verwendung von schwerem Atemschutz notwendig. Dies galt außerdem auch für die Sicherung und Bergung des defekten Behälters. Die Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges führten diese Arbeit daher nur in schweren Chemiekalienschutzanzügen durch.

Ziel der Übung

Die Übung diente der Probe der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Einheiten sowie zur Leitstelle. Der Oberbrandmeister Flachsmeers sowie der Zugführer des Gefahrgutzuges, Sirke Siebens, waren mit dem Verlauf der Übung insgesamt zufrieden. Somit sind die Einheiten nun auf den Ernstfall besser vorbereitet.

Feuerwehr Landkreis Leer

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