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Rettungsmaßnahmen: Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall

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Am 21. Juni 2019 um 16:09 Uhr ereignete sich auf der B 54  Münster Straße ein Verkehrsunfall.  Der Löschzug 1 und die Löschgruppe Holthausen wurden zu dem Einsatz alarmiert, wobei auf dem Melder zu lesen war: „TH_PERSON_KLEMMT, PKW überschlagen, 4 Personen im Pkw; eingeklemmt“. 

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Mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen die Einsatzkräfte die Türen und die B-Säule. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

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Mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen die Einsatzkräfte die Türen und die B-Säule. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

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Nachdem die Einsatzkräften einen Zugang geschaffen hatten, konnten sie die Patientin schnell an den Rettungsdienst übergeben. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

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Der Rettungsdienst transportierte die Patientin mit dem RTW in ein Krankenhaus. Der Rettungshubschrauber Christoph 8 konnte zum Stützpunkt in Lünen zurückkehren. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

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Als die Einsatzkräfte am Unfallort ankamen, stellte sich heraus, dass sich der Opel nach einem Alleinunfall überschlagen hatte. Nicht vier Personen, sondern die Fahrerin war schwerverletzt eingeklemmt und benötigte dringend Hilfe. Die Planung der komplexen Befreiungsmaßnahmen verlief dabei in Absprache mit Rettungsdienst, leitendem Notarzt und der Notärztin vom Rettungshubschrauber „Christoph 8“.

Bergung der Patientin

Nachdem die Notärztin die Patientin intensiv untersucht und als kreislaufmäßig stabil eingestuft hat, konnte die patientenschonende Rettung beginnen.  Dazu mussten die Einsatzkräfte den Opel stabilisieren und die Türen sowie die B-Säule entfernen. Rund 20 min später konnten die Kräfte die schwerverletzte Patientin schließlich gemeinsam mit dem Rettungsdienst in den Rettungswagen verbringen. Anschließend transportierte dieser die Verletzte in ein Krankenhaus. Die vorübergehende Vollsperrung der B 54 dauerte bis ca. 17:30 Uhr.

Eingesetzte Kräfte

Die Löschgruppe Holthausen war mit 6 Personen und einem LF und der Löschzug Mitte mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen (ELW, HLF, RW und TLF) vor Ort. Zudem waren auch die Polizei mit mehreren Streifenwagen, der Rettungsdienst Werne und Kamen, der leitende Notarzt aus Lünen sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 8 an der Einsatzstelle tätig. Um 17: 45 Uhr konnten die Kräfte die Einsatzstelle dann an die Polizei übergeben.

Freiwillige Feuerwehr Werne

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