Schwerer Lkw-Unfall auf der BAB 1

2022_10

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Auf der A 1 in Richtung Hamburg übersah ein Lkw-Fahrer ein Stauende und fuhr auf einen Sattelzug auf. Dieser wurde anschließend auf zwei weitere Sattelzüge aufgeschoben. Durch den Aufprall wurden Stahlprofile durch die Stirnwand des Aufliegers geschoben, das Fahrerhaus abgerissen und der Unfallverursacher schwer verletzt.

Die total zerstörten Sattelzüge (Foto: Polizei)

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten und einer schwer verletzten Person ist es am Mittwochmorgen (21.3. 2018) auf der A 1 in Fahrtrichtung Hamburg, zwischen Wildeshausen Nord und Groß Ippener (LK Oldenburg, NI) gekommen.

Aufgrund der eingerichteten Großbaustelle im Bereich Stuhr/Brinkum kam es in den Morgenstunden zu einem Rückstau von ca. 6 -8 km. Das Ende dieses Rückstaus übersah, nach derzeitigen Erkenntnissen, ein 36-järiger Fahrer aus Russland mit seinem Sattelzug und fuhr auf einen vor ihm stehenden Sattelzug eines 53-jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern auf. Dieser Sattelzug wurde auf zwei weitere Sattelzüge eines 57-jährigen aus Wuppertal und eines 51-jährige aus Süderholz geschoben.

Unfallverursacher schwer verletzt

Durch den Aufprall wurde die Ladung (Vierkantstahlstangen) des Auffahrenden durch die Stirnwand des Aufliegers geschoben. Hierdurch wurde das Führerhaus des 36-jährigen vom Auflieger abgerissen und die Ladung zum Teil auch in den Auflieger des Wuppertalers geschoben. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr aus Wildeshausen geborgen werden. Anschließend kam er in ein umliegendes Krankenhaus.

Der 52-jährige aus Wuppertal wurde durch den Unfall leicht verletzt. Eine weitere Behandlung in einem Krankenhaus war allerdings nicht notwendig. Der Sattelzug des 36-Jährigen und des Wuppertalers wurden total zerstört, müssten geborgen und abgeschleppt werden. Die zwei weiter beteiligten Sattelzüge würden zwar durch den Unfall beschädigt, waren aber weiterhin fahrbereit. Die Fahrer blieben unverletzt.

Durch den Unfall wurde die Fahrbahn durch austretende Betriebsstoffe verunreinigt und wird im Laufe des Tages durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Um den Verkehr hinter der Unfallstelle ableiten zu können, wurde der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle zeitweise vorbeigeleitet.

In Richtung Hamburg bildete sich Aufgrund der Vollsperrung, ein Rückstau bis zu 10 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken sind derzeit stark belastet. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 115.000 Euro geschätzt.

Red. mit PI Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch

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