Neue Maßstäbe für Schutzbekleidung für technische Rettungseinheiten (Advertorial)

2022_10

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Gore hat die neue Technologie „Gore-Tex Crosstech Pyrad Stretch“ eingeführt und damit die Schutzkleidung der technischen Rettungskräfte neu gedacht. Sie verbindet eine verbesserte Bewegungsfreiheit mit mehr Komfort und hoher Sichtbarkeit. Zusätzlich schützt der wasserdichte Stoff vor Feuer, Chemikalien und Blut, das Krankheitserreger übertragen kann. Die Kleidung kann in einem dekontaminierenden Waschverfahren gereinigt werden.

Schutzkleidung von Gore: Bei hoher Sicherheit ermöglicht sie auch eine große Bewegungsmöglichkeit. Foto: GORE-TEX Professional

Mehr als 80 % aller Feuerwehreinsätze in Europa fallen unter die Technische Hilfeleistung. Das Tragen von Feuerwehrschutzbekleidung bei TH-Einsätzen verringert jedoch die Einsatzeffektivität und erhöht die Gefahren durch starke Hitzebelastung. Hier hilft atmungsaktive und wasserdichte Schutzkleidung, die bei Kälte und Nässe warm und trocken hält und in der die Einsatzkräfte auch bei heißen Temperaturen nicht überhitzen. Zusätzlich müssen sich die Trägerinnen und Träger in der Kleidung  auch in beengten und schwer zugänglichen Umgebungen gut bewegen können und vor Feuer, Chemikalien und dem Kontakt mit Viren, Blut und anderen Körperflüssigkeiten geschützt sein. Schließlich muss diese Einsatzkleidung auch so oft wie nötig gewaschen und dekontaminiert werden können.

Vier Technologien vereint

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, hat Gore eine Technologie entwickelt, die vier bereits bewährte Technologien dieses Herstellers in einem Material vereint. Diese ist ideal auf die Technische Rettung zugeschnitten: Gore-Tex Crosstech Pyrad Stretch.

Vergrößerte Aufnahme: Schemenhaft lässt sich hier der Aufbau der neuen GORE-TEX Bekleidung in ihre Schichten erkennen. Foto: GORE-TEX Professional

Gore-Text: Wasserdicht und atmungsaktiv

Die Gore-Tex-Technologie sorgt für dauerhaft wasser-, winddichte und atmungsaktive Einsatzbekleidung nach EN 343 Klasse 4.

Die Gore-Tex-Membrane ist eine extrem dünne Schicht aus expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE) mit mehr als 1,4 Milliarden Mikroporen/cm². Durch diese kann Schweiß nach außen entweichen, aber gleichzeitig kein Wasser oder Wind von außen durch die Membrane eindringen.

Crosstech: Hochwirksame Barriere

Die Crosstech-Technologie ist eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von Krankheitserregern in Körperflüssigkeiten sowie von Alltagschemikalien wie Benzin, Batteriesäure und Hydraulikflüssigkeit. Sie ist nach ISO 16604, Prüfverfahren C getestet. Dabei werden Laminat und Nähte unter Verwendung des Ersatzvirus Phi-X174 auf ihre Dichtigkeit gegenüber durch Blut übertragbare Krankheitserreger überprüft. Das Ersatzvirus hat dieselbe Größe wie ein Hepatitis-Erreger, der eine reelle Gefahr für Einsatzkräfte darstellt.

Pyrad: Stabile Verkohlungsschicht

Die Pyrad-Technologie basiert auf einem physikalischen Effekt: Unzählige kleine Punkte eines Graphitmaterials auf dem Oberstoff reagieren bei plötzlicher Erhitzung (beispielsweise durch eine Stichflamme)  explosionsartig zu einer stabilen, lückenlosen und festen Kohleschicht. So kann bei beispielsweise einer Stichflamme die Haut vor Verbrennung geschützt werden und ein Brennen der Kleidung oder Entstehen von Löchern bei stärkstem Hitzeangriff vermieden werden. Die extremen Anforderungen der Schutzklasse 2 erfüllt das leichte dreilagige Laminat durch den Verbund zwischen dem PYRAD® dotierten Oberstoff und einer hauchdünnen und unbrennbaren ePTFE-Membran (expandiertes Polytetrafluorethylen).

Stretch: Bewegungsfreiheit

Durch die Stretch Technologie lässt sich das Material in vier Richtungen dehnen. Das ermöglicht eine hohe Bewegungsfreiheit auch für Arbeiten in engen Räumen und ungewöhnlichen Situationen. Die Elastizität sorgt für eine optimale Passform, das Material dehnt sich mit den darunter getragenen Schichten aus und zieht sich genauso wieder zusammen. Damit ist auch eine bessere Atmungsaktivität gegeben, da der Schweiß so viel effizienter durch das Material nach außen entweichen kann.

Hohe Sichtbarkeit und Langlebigkeit

Die Gore-Tex Crosstech-Pyrad-Stretch-Bekleidung entspricht den Anforderungen von EN ISO 20471 für hochsichtbare Warnschutzkleidung für den professionellen Einsatz.
Wie alle Gore-Tex-Produkte behält auch die neue Produkttechnologie ihre hohe Funktionalität und Schutzwirkung über die gesamte Lebensdauer der Bekleidung bei. Das Material stellt eine lange Lebensdauer sicher und überlebt so einen harten Einsatz und häufiges Dekontaminieren sowie Waschen. So verringert sich auch die Anzahl an Neuanschaffungen und damit die Umweltbelastung.

Übersicht: EN-Normen und Standards für die Gore-Tx-Crosstech-Pyrad-Stretch-Produkttechnologie

EN ISO 14116: Schutz gegen Flammen

  • Materialien, Materialkombination und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung – Index 3 nach EN ISDO 15025 kein Nachbrennen oder Nachglhen
  • EN ISO 11612: Schutzkleidung – Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen – Mindestleistungsanforderungen

EN 16689:

  • Schutzkleidung für Feuerwehrleute – Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die technische Rettung
  • ISO 13506: Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen
  • ISO 16604: Prüfverfahren C für den Schutz vor durch Blut übertragbaren Krankheitserregern
  • EN ISO 15797: Waschverfahren 2 bei 60° C und Trocknungsverfahren A im Wäschetrockner (DGUV Regeln)
  • EN ISO 20471: hochsichtbare Warnschutzkleidung für den professionellen Einsatz

Christoph Didelot,
Produkt Spezialist bei Gore-Tex Professional

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