Randalierer behindern Feuerwehr in Ratingen

Am Samstag kam es zu einem Wohnungsbrand in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus in Ratingen. Die Feuerwehr bemühte sich, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen zu verhindern, wurde aber von pöbelnden Gaffern massiv behindert.

Zu einem Wohnungsbrand wurde die Feuerwehr Ratingen am frühen Samstagmorgen gerufen. In einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus stand eine Wohnung im dritten Obergeschoss in Vollbrand. Die Feuerwehr, die mit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Mitte, Tiefenbroich, Lintorf und Breitscheid ausrückte, konnte schon weit vor der Einsatzstelle eine dichte Rauchwolke über der Heinrich-Hertz-Straße sichten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort auf der Vorderseite und auf der Rückseite des Gebäudes eine Brandbekämpfung mit Menschenrettung eingeleitet. Schnell stellte sich heraus, dass trotz des intensiven Brandes keine Person vermisst und verletzt wurde. Die Bewohner konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Feuerwehrfrau verletzt

Die Feuerwehr setzte ein Strahlrohr ein. Die Brandbekämpfer hatten Schwierigkeiten bis zum Brandherd vorzudringen, da bereits Einrichtungsgegenstände im Flur brannten. Der Feuerwehr gelang es schnell ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarwohnungen zu verhindern und das Feuer zu löschen. Während der Löschmaßnahmen wurde durch die Feuerwehr eine Katze gerettet. Eine Feuerwehrfrau erlitt während der Nachlöscharbeiten eine leichte Verletzung.

Durch die Feuerwehr wurden alle Nachbarwohnungen kontrolliert. Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, brannte vollständig aus. Durch den Brandrauch wurde auch die darüber liegende Wohnung beschädigt. Auch diese ist derzeit nicht bewohnbar.

Pöbelnde Gaffer

Massiv behindert wurden die Rettungsmaßnahmen durch randalierende Personen, die die Einsatzkräfte der Feuerwehr verbal und tätig angegangen waren. Die Feuerwehr Ratingen verurteilt dieses Vorgehen aufs schärfste. Menschleben zu retten und zu schützen, ist das oberste Ziel der Feuerwehren. Durch das Verhalten der Personen vor Ort war dieses Einsatzziel gefährdet, so dass die Polizei die Personen in Gewahrsam nehmen musste. Dabei schlugen sie gegen Polizeifahrzeuge und bespuckten diese.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Mit der taktischen Reserve war die Feuerwehr Ratingen mit 69 Einsatzkräften vor Ort.

 

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