Petition für eine Feuerwehr-Rente

Im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages kann nur noch bis 23. November mitgezeichnet werden. Die bundesweit einheitlich geregelte Rente soll die aktiven freiwilligen Feuerwehrleute angesichts erhöhter Gefahrenlagen und Benachteiligungen im Berufsleben zusätzlich absichern.

Die Aufgaben und Anforderungen für die Feuerwehren sind inzwischen sehr umfangreich geworden. Die Einsatzkräfte opfern dafür Freizeit, gefährden sich dabei selbst und haben unter Umständen berufliche Nachteile. Aus solchen und anderen Gründen ist in einigen Regionen Deutschlands bereits eine Feuerwehr-Rente ins Leben gerufen worden.

Doch dabei ist nicht der Staat als Ganzes in die Verantwortung genommen worden. Dabei erfüllen die Kräfte den Dienst zum Gemeinwohl Aller. Darum gibt es nun auf Bundesebene einen erneuten Vorstoß für eine Feuerwehr-Rente.

Der Petitionsausschuss des Bundestages führt dazu seit Ende September eine Petition unter der ID-Nr. 73293.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_08/_24/Petition_73293.nc.html

Die Petition kann dort nur noch bis zum 23. November mitgezeichnet werden. Nur so unterstützt man die Petition für eine Feuerwehr-Rente. Ferner kann dort jeder seine eigene Sichtweise zu einer solchen Zusatzrente kundtun und so zusätzliche Argumente und Anregungen beisteuern.

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass für Mitglieder der "Freiwilligen Feuerwehr" einheitlich in Bundeskompetenz eine öffentlich geförderte Rentensäule eingeführt wird. So gibt es dazu schon auf Kommunal- und Landesebene einige Modelle.

Begründung

Veränderte Gefahrenlagen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen (z.B. Chemikalientransporte; Schwertransporte…), durch veränderte Brandlasten (Hochhausbrand London stellvertretend) usw. als auch die zunehmende Benachteiligung im normalen Berufsleben eines aktiven freiwilligen Feuerwehrmannes rechtfertigen eine zusätzliche Absicherung. Diese bedeutet auch eine gesellschaftliche Anerkennung, welche auch dem Nachwuchsproblem entgegenwirken würde. Somit ist die Wichtigkeit einer solchen Rente schon erkannt worden. Folglich wäre die einheitlich in Bundeskompetenz liegende Rente ein klares Signal - Anerkennung eines gefahrvollen Ehrenamtes und zusätzlicher Anreiz zur Werbung neuer Mitglieder. Viele Wehren leiden unter starkem Mitgliederschwund.

Jetzt die Petition mitzeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_08/_24/Petition_73293.nc.html

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Kommentare

Für mich ist das völlig indiskutabel. Freiwillige Feuerwehrleute setzen sich der selben Gefahr aus wie die Berufsfeuerwehr. Warum werden da Unterschiede gemacht? Die Rente ist schon lange überfällig.

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