Feuerwehrleute verletzt
Bei einem Großfeuer in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb im schleswig-holsteinischen Stockelsdorf wurden am Donnerstag zwei Feuerwehrleute verletzt.
In einer Kunststoff verarbeitenden Firma, in Stockelsdorf (Schleswig-Holstein) kam es an einem Vulkanisierofen zu einer Verpuffung mit enschließendem Flash-over durch den zwei Feuerwehrleute verletzt wurden.
In den Morgenstunden des 13. Januars entdeckte die Firmeninhaberin des Familienbetriebes einen Schwelbrand an einem Vulkanisierofen in einer Lagerhalle. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr.
Neben den Ortswehren aus Stockelsdorf, alarmierte die Leitstelle in Eutin die Wehren aus Timmendorfer Strand, Niendorf und Bad Schwartau .
Als die Einsatzkräfte in die Halle eindrangen, kam es zu einer Verpuffung aus der sich der Flash-over entwickelte. Das dabei entstehende offene Feuer breitete sich schnell in dem Gebäude aus.
Rund 200 Feuerwehrleute waren mit drei Drehleitern im Einsatz.
Noch bis in die späten Nachmittagsstunden mussten die Einsatzkräfte gegen Glutnester vorgehen, die immer wieder aufflammten. Während des ganzen Vormittags waren dichte grau-schwarze Wolken über der brennenden Halle aufgestiegen; der Westwind trieb sie in östliche Richtung.
Wegen vermuteter giftiger Dämpfe wurden anliegende Grundstücke evakuiert. Spürtrupps des Gefahrgutzuges ermittelten die Schadstoffkonzentration in östlich gelegenen bewohnten Bereichen wie etwa in Bad Schwartau; Jedoch beestätigten sich diese Vermutungen nicht. Der Brand schwelte noch bis in den frühen Abend. Um ein vollständiges Löschen aller Glutnester zu erreichen wurden auch ein Bagger und eine Planierraupe eingesetzt.
Über die Ursache des Brandes und die Schadenshöhe gibt es gegenwärtig noch keine Aussagen.
(LN, Red.)





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