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BADEN-WÜRTTEMBERG - MELDUNGEN - 21. Dezember 2017

DRF: 50.000ster Einsatz für Christoph 43

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Seit über 40 Jahren steht er für die schnelle notärztliche Versorgung der Menschen in der Region Karlsruhe bereit: „Christoph 43“ der DRF Luftrettung. Kürzlich erreichte die Station einen besonderen Meilenstein, denn sie wurde zum 50.000. Einsatz seit ihrer Gründung alarmiert.

EC-135 im Flug (Foto: DRF Luftrettung)

Gegen halb zehn am Morgen wurden die rot-weißen Luftretter für einen dringenden Patiententransport nach Lahr gerufen. Eine ältere Frau hatte einen Schlaganfall erlitten. Sie sollte für eine dringende Operation schnellstmöglich vom Ortenau-Klinikum in das Universitätsklinikum Freiburg geflogen werden.

Der Pilot ließ die beiden Triebwerke an, Notarzt und Notfallsanitäter nahmen auf ihren Sitzen Platz und schon war das Team in der Luft. Wenig später kam der Landeplatz in Lahr in Sicht und der Pilot setzte zur Landung an. Konzentriert und zügig wickelten das medizinische Hubschrauberteam, die Ärzte und die Pflegekräfte der Klinik die Übergabe der lebensgefährlich erkrankten Patientin in den Hubschrauber ab. Christoph Lind, als Notfallsanitäter an diesem Tag im Dienst, unterstreicht: „Die Frau schwebte in Lebensgefahr, jede Minute zählte. Bei der Übergabe zahlte sich aus, dass wir solche Szenarien immer wieder in Trainings üben und so alles sehr zügig und trotzdem sicher abwickeln konnten.“ In Freiburg angekommen übernahm das Schockraumteam der Uniklinik die Patientin für die weitere Versorgung.

Die Luftrettungsstation Karlsruhe

„Christoph 43“, der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Flugminuten erreichen. Das Einsatzgebiet umfasst den Leitstellenbereich Karlsruhe sowie die Landkreise Rastatt, Baden-Baden, Ortenau, südliche Weinstraße, Germersheim, Pirmasens, Pforzheim, Calw, Freudenstadt und Rhein-Neckar. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

DRF

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