Schwierige Tierrettung in Kleve

Ein Landwirt hatte bemerkt, dass zwei Pferde in einen vermeintlich ausgetrockneten Kolk geraten waren und bis zum Hals im Morast steckten. Sie konnten sich selbst nicht mehr aus dieser misslichen Lage befreien.

Am Mittwoch (29.8. 2018) wurde die Feuerwehr Kleve gegen 10:30 Uhr zur einer Tierrettung im Ortsteil Düffelward gerufen. Ein Landwirt hatte bemerkt, dass zwei Pferde in einen vermeintlich ausgetrockneten Kolk geraten waren und bis zum Hals im Morast steckten. Sie konnten sich selbst nicht mehr aus dieser misslichen Lage befreien. Die Rettung gestaltete sich schwierig und dauerte letztlich fast 3,5 Stunden. Sie nahm aber ein glückliches Ende.

Aufgeweichter Boden

Das Vordringen zu den eingesunkenen Pferden war wegen des aufgeweichten Bodens sehr schwierig. Der herbeigerufene Tierarzt konnte zunächst nur per Schlauchboot an die Tiere heran. Jetzt war Kreativität gefragt: Es wurden durch ein ortsansässiges Tiefbauunternehmen mehrere Bagger an der Einsatzstelle zur Verfügung gestellt. Auch Metallplatten zur Stabilisierung des Untergrundes wurden angefordert. Gegen 12:50 Uhr konnte dann das erste Tier mit Hilfe eines Kettenbaggers aus dem Kolk gezogen werden. Das zweite Pferd konnte schließlich gegen 14:00 Uhr befreit werden.

Im Einsatz

Beteiligt an der Rettung der Pferde waren insg. 18 Einsatzkräfte der Löschgruppen Düffelward und Keeken, sowie des Löschzugs Rindern und der Bediensteten der Stadt Kleve. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Daniel Scholz.

FW Kleve

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