Groß-Sanitätsdienst auf Techno-Veranstaltung

2024_04

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Zum dreizehnten Mal machte sich die WinterWorld auf den Weg, um mit fetten Beats und angesagten DJ´s auf drei verschiedenen Floors einzuheizen. Zum ersten Mal und damit als Titel Programm: First Kiss in Frankfurt.

Foto: Ausschwärmen zum Einsatz: Die Frankfurter Malteser auf der „Winterworld“ (Foto: Malteser Frankfurt)

Eine Herausforderung für die Malteser Frankfurt, die aber nicht als unlösbar galt. Der Einsatzplan war in Absprache mit dem Veranstalter und der Messe Frankfurt schnell geschrieben und so konnte man sich in den Tagen davor gut auf den bevorstehenden Event vorbereiten.
Drei Rettungswagen, eine Unfallhilfsstelle und mehr als 50 Helfer (darunter Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte) reisten am Vorabend in die Messehallen an, um alle logistischen Vorbereitungen zu treffen: Der Aufbau der Unfallhilfsstelle mit einer entsprechenden Registratur, einer Funkeinheit und Einsatzleitstelle sowie die Begehung der verschiedenen Floors, die sich auf zwei verschiedene Etagen verteilte.

„Die Herausforderung ist tatsächlich die Koordination der beiden Etagen und dem damit verbundenen Mehraufwand!“, so der Einsatzleiter Manfred Steinmetz. Mit mehr als 16.000 Besuchern war die Halle gegen 0.00 Uhr mehr als ausgebucht. Mehrere Trupps mit je zwei bis drei Helfern verteilten sich auf den Etagen entsprechend so, dass alle Teile einer Etage strategisch schnell erreichbar waren. Als Kommunikationsmittel zur Einsatzleitzentrale fungierten die Abschnittsleiter, die zu jederzeit einen Überblick über ihre eingesetzten Kräfte hatten und somit einen genauen Lageplan skizzieren konnten. „Ich kann zu jederzeit alle eingesetzten Kräfte in der Halle umkoordinieren und somit auf jede Veränderung der Lage reagieren. Ist ein wenig wie Schach spielen!“, so die Einsatzabschnittsleiterin Sarah Müller, die mit ihrer roten Einsatzmappe stets den Überblick über ihre Helfer behält.

Bis zum Morgengrauen wurden insgesamt 143 Hilfeleistungen durchgeführt und insgesamt 15 Transporte ins Krankenhaus durchgeführt. „Alles in allem war es ein relativ ruhiger Dienst und ich bin stolz auf das Durchhaltevermögen meiner Helfer!“, so der Stellv. Einsatzleiter Michael Gies, der mit allen Helfern alleine zu diesem Zeitpunkt mehr als 690 Helfer-Stunden alleine für diesen Sanitätsdienst zusammenbringt. Gegen 9 Uhr wird dann sicherlich auch der letzte Helfer ins Bett gegangen sein, bevor am nächsten Tag der administrative Teil dieses Sanitätsdienstes beginnt und somit weitere ehrenamtliche Stunden anfallen.

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