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MELDUNGEN - 11. Februar 2019

Twittergewitter über Deutschland

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Am 11.02.2019 jährt sich zum 10. Mal der Tag des Europäischen Notrufs 112. An diesem Tag lassen 41 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag mit Einsätzen, Ausbildung und Information teilhaben.

(Foto: FW Stuttgart)

Twittergewitter über Deutschland (Grafik: FW München)

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Seit Dezember 2008 gilt in der Europäischen Union die einheitliche Notrufnummer 112. Kostenfrei und ohne Vorwahl kann hier aus allen Fest- und Mobilfunknetzen Hilfe gerufen werden. Generell erreicht man eine ständig besetzte Leitstelle, in der mindestens die Landessprache und Englisch gesprochen werden.

Egal, ob der Rettungsdienst, die Feuerwehr oder die Polizei benötigt werden, der Notruf wird entweder direkt bearbeitet oder nach kurzer Abfrage der Notlage an die zuständige Leitstelle weitervermittelt. Mittlerweile haben sich auch viele Nicht-EU-Länder diesem lebensrettenden Konzept angeschlossen. Die bekannten nationalen Notrufnummern wie etwa in Deutschland die 110 der Polizei, bleiben parallel bestehen.

Trotzdem ist die Nummer 112 längst nicht allen Bürgern bekannt. Im Jahr 2015, so eine Umfrage der EU, kannte noch fast jeder vierte Bürger in Deutschland (24 Prozent) die 112 nicht. Europaweit war die lebensrettende Zahlenkombination sogar jedem Zweiten (51 Prozent) nicht bekannt. Gerade auch bei Reisen innerhalb der EU ist die einheitliche Notrufnummer ein großer Vorteil. So muss sich – zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall – niemand erst auf die zeitraubende Suche nach der richtigen Nummer machen.

Twittergewitter der Berufsfeuerwehren

Auf Initiative der Berliner Feuerwehr, der Berufsfeuerwehren aus München, Hamburg, Düsseldorf, Bremen und Frankfurt am Main sowie des Deutschen Feuerwehrverbands wird der Notruftag 2019 mit einer besonderen Social-Media-Aktion begangen, dem ersten bundesweiten Twittergewitter.

41 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland werden über Twitter live berichten – und das über zwölf Stunden hinweg d. h. die Schlagzahl an Tweets wird deutlich erhöht. Das Besondere an diesem Tag sind unter anderem die spannenden Hintergrundinformationen: „Wir sehen uns als älteste und größte Berufsfeuerwehr Deutschlands in besonderer Verantwortung, viele Informationen zum Thema Notruf und auch exklusive Einblicke in den Feuerwehralltag zu geben. Außerdem möchten wir die Gelegenheit nutzen, um für unsere Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten zu werben“, erklärt Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr. Das Planungsteam erarbeitete die einzigartige Aktion Wochen im Voraus. Umso erfreulicher ist die positive Resonanz und hohe Beteiligung der einzelnen Feuerwehren am Twittergewitter.

„Wir geben aber auch Einblicke in den „ganz normalen Alltag“ mit Inhalten wie Dienstübernahme, Gerätepflege, Ausbildung, Bereitschaft, Sport und Einsatz“, sagt Andreas Mohn von der Pressestelle der Feuerwehr Frankfurt am Main. „Außerdem informieren wir über Einstiegsmöglichkeiten und ganz persönliche Wege zur Feuerwehr, berichten über das richtige Absetzen eines Notrufs und geben Tipps zum Verhalten im Notfall“.

Red. mit Berliner Feuerwehr, FW Frankfurt

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