Dortmund: Dachstuhl brennt

2022_10

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Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren zwei Dachdecker auf dem Dach beschäftigt. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Die Drehleiter vor dem betroffenen Gebäude (Foto: FW Dortmund)

Am Donnerstag (1.10.2018) gegen 14:50 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses am Scheitenskamp gerufen. Schon auf der Anfahrt war aus der Ferne eine starke Rauchentwicklung über dem Gebäude sichtbar.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle bekamen die ersten Kräfte die Rückmeldung, dass sich niemand mehr auf dem Dach oder im Gebäude aufhielt. Zwei Mitarbeiter einer Dachdeckerfirma, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf dem Dach aufgehalten haben, wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Einer von beiden musste zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert werden.

Über eine sofort in Stellung gebrachte Drehleiter ging ein Trupp unter Atemschutz von außen gegen das Feuer vor. Eine zweite Drehleiter wurde auf der Gebäuderückseite aufgestellt und ebenfalls zur Brandbekämpfung eingesetzt. Weitere Trupps unter Atemschutz begannen die Löscharbeiten von innen durch eine Dachgeschoßwohnung. Eine zweite Wohnung wurde kontrolliert, war aber von dem Brandereignis nicht betroffen.

Solaranlage erschwert die Löscharbeiten

Große Teile der Dachfläche waren mit Solarmodulen belegt. So konnten sich die Einsatzkräfte nur schwer zum Brandherd vorarbeiten. Da sich das Feuer unter den Dachziegeln in der Dachkonstruktion ausbreitete, wurden diese, soweit möglich, großflächig aufgenommen. In der betroffenen Wohnung wurde die Deckenverkleidung geöffnet um die Flammen von unten löschen zu können.

Gegen 18:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte erstmal die Einsatzstelle verlassen. Die betroffene Wohnung wurde für unbewohnbar erklärt. Um 21:00 Uhr wurde die Brandstelle nochmals kontrolliert um auszuschließen, dass sich noch irgendwo versteckte Glutnester befanden.

Im Einsatz

Insgesamt befanden sich 63 Einsatzkräfte der Feuerwachen 3 (Neuasseln) und 6 (Scharnhorst), der Löschzüge 12 (Aplerbeck) und 26 (Lanstrop) der Freiwiligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

FW Dortmund

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