Feuerwehr Werne zu Kellerbrand alarmiert

2022_10

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Aufgrund der Brandtemperaturen in dem Heizungskeller zersplitterte eine Scheibe eines Kellerfensters und schwarzer Rauch quoll heraus. Durch fehlende Türen verteilte sich Brandrauch aus dem Kellerbereich durch das Treppenhaus in den Wohnraum.

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Mit der Wärmebildkamera suchte der Angriffstrupp letzte Glutnester. (Foto: FW Werne)

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Kellerbrand in Bonenkamp (Foto: FW Werne)

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Am Donnerstag (14.6. 2018) um 13:08 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne per digitalem Meldeempfänger mit dem Stichwort: „FEUER_3 – Kellerbrand“ in die Straße Bonenkamp nach Werne alarmiert.

Der zuerst eintreffende Einsatzleiter auf dem Einsatzleitwagen erkundete die Lage und vergewisserte sich, dass keine Personen mehr im verrauchten Gebäude waren. Aufgrund der Brandtemperaturen in dem Heizungskeller zersplitterte eine Scheibe eines Kellerfensters und schwarzer Rauch quoll heraus.

Durch fehlende Türen verteilte sich Brandrauch aus dem Kellerbereich durch das Treppenhaus in den Wohnraum. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst aufgrund des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung untersucht und behandelt.

Angriff

Ein Trupp vom Hilfeleistungslöschfahrzeug verlegte Schlauchleitungen um ein gesicherte Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zum Fahrzeug sicherzustellen. Erste Löschmaßnahmen wurden von außen durch das zerbrochene Fenster vorgenommen. Ein Trupp ging unter atemluftunabhängigem Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr in den Innenangriff in den Keller vor.

Um ein weiteres Ausbreiten der Rauchgase zu verhindern, wurde ein Rauchvorhang zum Wohnraum gesetzt.

Suche nach Glutnestern

Im Heizungskeller hatten sich Gegenstände auf einem Herd entzündet. Das Feuer war binnen kurzer Zeit gelöscht. Unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera konnten letzte erhitzte Stellen gekühlt und Glutnester gelöscht werden. Das Haus wurde aufgrund des Brandschadens im Keller und beschädigter Stromleitungen im Brandraum über den Hauptsicherungskasten stromlos geschaltet. Im Anschluss wurden Abluftöffnungen in der verrauchten Wohnung und im Keller geschaffen und mit dem Hochleistungslüfter eine Überdruckbelüftung durchgeführt. Nachdem die Wohnung rauchfrei war, konnte gegen 14 Uhr Einsatzende gemeldet werden.

Es waren 20 freiwillige Einsatzkräfte der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Des Weiteren an diesem Einsatz beteiligt war der Rettungsdienst und Notarzt aus Werne sowie die Polizei.

FW Werne

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