Großbrand in Bergisch Gladbach

2022_10

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Als die Feuerwehr an der Abfallbehandlungsanlage eintraf, brannte eine 1.800 qm große Lagerhalle mit Papier. Nach kurzer Zeit entwickelte sich das Feuer zu einem Vollbrand innerhalb der Lagerhalle – mit erheblicher und weit sichtbarer Rauchentwicklung.

Großbrand in einer Abfallaufbereitungsanlage am 27.9.2018 (Foto: FW Bergisch Gladbach)

Großbrand in einer Abfallaufbereitungsanlage am 27.9.2018 (Foto: FW Bergisch Gladbach)

Großbrand in einer Abfallaufbereitungsanlage am 27.9.2018 (Foto: FW Bergisch Gladbach)

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Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am Donnerstag gegen 12:30 Uhr über ein Feuer in einer Abfallbehandlungsanlage im Stadtteil Bockenberg von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Süd und Nord, den ehrenamtlichen Löschzug Bensberg, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) sowie einen Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten konnte ein Feuer in der ca. 1.800 qm großen Lagerhalle für Papiermüll festgestellt werden. Die ersten Löschmaßnahmen wurden von außen vorgenommen. Ein Innenangriff war für die Kräfte der Feuerwehr unmöglich. Nach kurzer Zeit entwickelte sich das Feuer zu einem Vollbrand innerhalb der Lagerhalle – mit erheblicher und weit sichtbarer Rauchentwicklung.

Nachalarmierungen

Der Einsatzführungsdienst erhöhte die Alarmstufe entsprechend und die Leitstelle alarmierte weitere städtische und überörtliche Feuerwehrkräfte nach. Die in Dienst gestellte Feuerwehr-Einsatzleitung (FEL) der Feuerwehr Bergisch Gladbach nahm ihren Dienst auf der Feuerwache Nord auf.

Der Leitungsdienst (A-Dienst) entschied, die Bevölkerung über die Warn-App „Nina“ sowie die sozialen Netzwerke über die Rauchentwicklung zu warnen. Da eine Gefahr für die Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bevölkerung auch aktuell noch empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen auszuschalten.

Die Messeinheiten des Rheinisch-Bergischen Kreises haben im direkten und erweiterten Umfeld Messungen vorgenommen. Die Messwerte sind alle unterhalb der Nachweisgrenze; dennoch sollen Fenster und Türen in direkter Nähe zum Brandort geschlossen bleiben.

Gegen 16:45 Uhr konnte die Warnung für die Bevölkerung aufgehoben werden. Der Einsatz konnte gegen 19:00 Uhr beendet werden.

Zwei Verletzte

Durch den Brandrauch an der Einsatzstelle wurden zwei Mitarbeiter des betroffenen Betriebes durch Brandrauch verletzt. Sie wurden in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Der brennende Müll wurde komplett mit eines Radlader der betroffenen Firma aus der Halle befördert und durch die Feuerwehr abgelöscht. Der Radlader wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gefahren. Ein besonderes Augenmerk galt dem Löschwasser, welches durch die Feuerwehr aufgefangen wurde, um einen Schaden für die Umwelt zu vermeiden.

Die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden und Einsatzkräften verlief reibungslos. Eingesetzt wurden rund 150 Einsatzkräfte.

FW Bergisch Gladbach

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