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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 9. November 2018

Großübung der Feuerwehr Kalkar

2019_03

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Dunkelheit, Kälte, Nässe und ein Haus, in dem durch eine Gasexplosion ein Feuer ausgebrochen und mehrere verletzte Personen zu vermuten waren. Soweit das Übungsszenario, welches Bundeswehrfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kalkar am 30. Oktober in der Von-Seydlitz-Kaserne vorfanden.

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

Großübung auf der Kaserne in Kalkar (Foto: FW Kalkar)

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Bei einem Brand auf dem Kasernengelände der Von-Seydlitz-Kaserne ist die Bundeswehrfeuerwehr zuständig und fordert bei Bedarf die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kalkar an. So geschehen bei folgendem Übungsszenario: Wegen anstehender Sanierungsarbeiten wird das Gebäude 1 von einer größeren Gruppe Sachverständiger, Techniker und weiteren verantwortlichen Personen begangen. Als sich der größere Teil der Gruppe im Keller- und Bunkerbereich aufhält, kommt es aus ungeklärter Ursache zu einer Gasexplosion und ein Brand bricht aus.

Im Keller- und Bunkerbereich werden circa 10 Personen vermutet, wahrscheinlich konnten sich mindestens vier Personen in die Wetterstation im Dachbereich retten. Das gesamte Gebäude ist stark verraucht, der Strom ausgefallen.

Rettungseinsatz mit 75 Kräften

Der Notruf ging kurz nach 18.00 Uhr bei der zuständigen Leitstelle ein, die umliegenden Feuerwehren wurden zum Brandeinsatz alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dunkel geworden und Regen hatte eingesetzt. 75 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden waren im abendlichen Rettungseinsatz, durchsuchten systematisch das Gebäude nach den darin vermissten Personen, lokalisierten und löschten den Brandherd. Durch die starke Rauchentwicklung trugen alle Feuerwehrleute Atemschutz. Damit die Atemschutzflaschen vor Ort getauscht werden konnten, wurde auch der Atemschutzcontainer des Kreises Kleve alarmiert.

Insgesamt waren 130 Personen an der Übung beteiligt. Neben den Feuerwehrleuten von Bundeswehrfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Kalkar waren auch Freiwillige der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), die als Verletzte fungieren, gerettet und erstversorgt werden mussten. Die Verletztenbetreuung übernahm der Malteser Hilfsdienst.

Rettung aus 15 m Höhe

Der geübte Rettungseinsatz nahm im Übrigen ein gutes Ende: Sieben Personen im Dachbereich der Wetterstation konnten mit mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr Kalkar aus 15 Meter Höhe gerettet werden. Die verbliebenen zehn verletzten Personen wurden durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren gerettet, auf Tragen oder eigenständig gehend aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Einsatzleiter waren Brandamtmann Christian Frey von der Bundeswehrfeuerwehr und Georg Bouwmann, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kalkar. Beide zeigten sich im Anschluss an die rund anderthalb Stunden dauernde Übung grundsätzlich zufrieden. Die Übung wurde vom Kasernenkommandanten der Von-Seydlitz-Kaserne begleitet, um Erkenntnisse und etwaige Rückschlüsse auf eine Optimierung der Brandschutzprävention in der Kaserne zu gewinnen.

Filmteam dabei

Und da ein so umfangreiches Szenario nicht alltäglich ist, war auch ein Kamerateam der Lokalzeit Duisburg des WDR dabei. Der Beitrag vom 31.10.2018 ist in der WDR Mediathek abrufbar. Auch auf der Facebook Seite der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Kalkar kann der Bericht angeschaut werden:

https://www.facebook.com/100010400683123/posts/719676455055704/

IuD Bundeswehr

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