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Holthausen: Scheune in Vollbrand

2020_06

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Die Freiwillige Feuerwehr Werne wurde am Samstag in die Bauernschaft Holthausen zu einer brennenden Scheune alarmiert, in der Kaminholz gelagert war. Als die Kräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits in Flammen, die auch das Wohngebäude bedrohten. Und vor Ort gab es kein Hydrantennetz.

Scheune in Vollbrand (Foto: FF Werne)

Schon nach kurzer Zeit stellt sich ein Löscherfolg ein (Foto: FF Werne)

Schon nach kurzer Zeit stellt sich ein Löscherfolg ein (Foto: FF Werne)

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Am Samstag (5.5. 2018) um 17:56 Uhr wurde der Löschzug 1 und die Löschgruppe 4 der Freiwilligen Feuerwehr Werne (LK Unna, NRW) zum Brand einer Gartenhütte mit dem Stichwort Feuer_2 in die Bauernschaft Holthausen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Einsatzkräfte eine tiefschwarze Rauchwolke erkennen, die vom Vollbrand einer kleineren Scheune kündete, in der unter anderem Kaminholz gelagert war. Diese war aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Mit zwei C-Rohren wurde die Brandbekämpfung unmittelbar nach Eintreffen begonnen.

Engpass Löschwasser

Als problematisch stellte sich die Wasserversorgung dar, da es in der Bauernschaft kein Hydrantennetz gibt. Daher wurde das HLF 20 des Löschzug 1 vom TLF 3000 und dem LF 10 der Löschgruppe Holthausen mit Löschwasser versorgt. Gleichzeitig wurde der Einsatzabschnitt Brandbekämpfung um den Abschnitt Wasserversorgung ergänzt und das HLF 20 des Löschzug Stockum, ein TLF 3000 der Feuerwehr Ascheberg Herbern, ein TLF 4000 der Feuerwehr Ascheberg und ein Abrollbehälter Löschmittel der Feuerwehr Lünen nachalarmiert. Über einen Pendelverkehr von der Stadtgrenze zur Einsatzstelle auf der Münsterstraße wurde mit den wasserführenden Fahrzeugen ein Pendelverkehr aufgebaut und der AB-L mit seinem Volumen von 5.000 Litern als Pufferspeicher genutzt. So konnte die Wasserversorgung bis zum Ende der Löscharbeiten sichergestellt werden.

Wohngebäude geschützt

Das beim Eintreffen bereits im Vollbrand stehende Gebäude konnte trotzdem nicht gerettet werden und stürzte nach kurzer Zeit ein. Ein Übergreifen auf das Wohngebäude wurde verhindert. Die Löscharbeiten zogen sich bis ca. 20:45 Uhr hin. Sie wurden unterstützt durch einen Bagger, der das in der Scheune gelagerte Kaminholz auseinander zog. Schließlich wurde der Brandort mit einem Schaumteppich gegen das Wiederaufflammen gesichert. Für etwaige Nachlöscharbeiten in den kommenden Stunden und Tagen wurde das 20.000 Liter fassendes Güllefass eines ansässigen Landwirts am Einsatzort hinterlassen.

Für die Zeit der Löscharbeiten war die Münsterstraße zwischen Herbern und Werne voll gesperrt.

Im Einsatz waren 55 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen, die Polizei sowie der Rettungsdienst aus Kamen.

FW Werne

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