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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 26. April 2018

Nächtlicher Dachstuhlbrand

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Ein Dachstuhlbrand eines Wohn- und Geschäftshauses beschäftigte 40 Mann von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Nürnberg. Ein verletzter Feuerwehrmann und ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich ist die vorläufige Bilanz des nächtlichen Feuers. Neben Teile des Dachstuhls wurde auch eine Wohnung durch das Feuer komplett zerstört.

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Während der Brandbekämpfung musste eine mehrspurige Hauptstraße bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs gesperrt werden. Der Löschangriff, bei dem Einheiten aus allen fünf Wachen der BF und der FF Laumamholz zum Einsatz kamen, brachte bereits nach 45 Minuten einen Erfolg. (Foto: Th. Birkner)

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Während der Brandbekämpfung musste eine mehrspurige Hauptstraße bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs gesperrt werden. Der Löschangriff, bei dem Einheiten aus allen fünf Wachen der BF und der FF Laumamholz zum Einsatz kamen, brachte bereits nach 45 Minuten einen Erfolg. (Foto: Th. Birkner)

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Während der Brandbekämpfung musste eine mehrspurige Hauptstraße bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs gesperrt werden. Der Löschangriff, bei dem Einheiten aus allen fünf Wachen der BF und der FF Laumamholz zum Einsatz kamen, brachte bereits nach 45 Minuten einen Erfolg. (Foto: Th. Birkner)

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Am Montag um 0:45 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Dachstuhlbrand in den Stadtosten gerufen. Bereits beim Eintreffen der ersten Einheiten schlugen weithin sichtbar meterhohe Flammen aus dem Dach in den Nachthimmel.

Durch das schnelle und umfassende Eingreifen der Trupps konnte die Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Dachstuhl und auf weitere angrenzende Wohnungen noch verhindert werden. Die direkt im Bereich des Brandherdes liegenden Räume einer Dachgeschosswohnung wurden allerdings durch das Feuer zerstört. Von den Bewohnern kam niemand zu Schaden. Diese konnten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte selbst in Sicherheit bringen.

Alarmstufe erhöht

Mehrere Anrufe in der ILS deuteten bereits auf ein größeres Feuer hin. Sofort erhöhte die ILS vorsorglich die Alarmstufe auf einen sogenannten zweiten Abmarsch. Dadurch standen in kurzer Zeit zwei Drehleitern und mehrere PA-Trupps zur Verfügung. Über den Korb der Drehleitern konnten die PA-Trupps die Flanken des Brandes von zwei Seiten gezielt mit Löschrohren bekämpfen und die Dachhaut öffnen. Gleichzeitig gingen weitere PA-Trupps mit Löschrohren über den Treppenraum in den brennenden Spitzboden und die darunterliegende Wohnung vor. Der umfassende Löschangriff zeigte bereits nach 45 Minuten einen Erfolg. Die Nach- und Aufräumungsarbeiten dauerten jedoch mehrere Stunden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt und wurde in eine Klinik gebracht.

Im Einsatz

Neben zwei BF-Löschzügen mit insgesamt vier HLF 20, zwei DLK 23/12, dem I- und D-Dienst und weiteren Sonderfahrzeugen war die FF Nürnberg-Laufamholz, zahlreiche Rettungsmittel RTW/NEF, EL RD und der Stördienst des Energieversorgers im Einsatz. Der KDD Mittelfranken nahm noch an der Brandstelle die Ermittlungen auf.

Th. Birkner

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