Scheune in Vollbrand

2020_06

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Erneut ist eine Scheune in der niedersächsischen Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf den Flammen zum Opfer gefallen – diesmal traf es ein Gehöft in Altenmedingen. Anwohner waren durch Geräusche wach geworden und wählten den Notruf. Die Wehren waren mehr als zehn Stunden im Einsatz.

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Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

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Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

Feuer / Altenmedingen

Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

Feuer / Altenmedingen

Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

Feuer / Altenmedingen

Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

Feuer / Altenmedingen

Scheunenbrand in Altenmedingen (Foto: Feuerwehr)

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Und wieder ist eine Scheune in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf (LK Uelzen, NI) den Flammen zum Opfer gefallen. Nachdem erst Ende Oktober in Groß Hesebeck eine Scheune zu zwei Drittel durch ein Feuer zerstört wurde, traf es in der Nacht zum Dienstag (21.11.2017) ein Gehöft in Altenmedingen. Anwohner waren durch Geräusche wach geworden und wählten den Notruf.

Scheune in Vollbrand

Als die ersten Einheiten der Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, stand die Scheune mit einer Grundfläche von 25 m x 10 m bereits in Vollbrand und war in sich zusammengestürzt. Kurz vor 2:30 Uhr hatte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Großalarm für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ausgelöst.

Insgesamt sieben Wehren mit mehr als 100 Feuerwehrleuten und 15 Einsatzfahrzeugen waren unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Ortsbrandmeisters Michael Dittmer aus Altenmedingen noch bis in die Vormittagsstunden mit den Lösch- und Aufräumungsarbeiten auf der Hofstelle in der Ortsmitte beschäftigt. Der hauptamtliche Rettungsdienst stand mit einer Rettungswagenbesatzung und die ehrenamtliche DRK-Bereitschaft aus Uelzen mit einem weiteren Rettungs- sowie einem Krankentransportwagen unter der organisatorischen Leitung von Sascha Heinze in Bereitstellung. Doch Lebewesen kamen zum Glück nicht zu Schaden.

Schutz der angrenzenden Gebäude

Zwei angrenzende Gebäude, in denen Stroh gelagert und Oldtimerfahrzeuge untergestellt waren, konnten vor einem Übergreifen der Flammen bewahrt und damit ein weitaus größerer Sachschaden verhindert werden. In der betroffenen Scheune sind nach ersten Erkenntnissen Stroh und Bühnenmaterial verbrannt. Aus fünf Strahlrohren sowie aus einem weiteren vom Korb der Bevenser Drehleiter wurde mit Wasser gelöscht. Im Verlauf der Nachlöscharbeiten begann ein Teleskoplader, das qualmende Brandgut auseinanderzufahren. Die Rauchsäule stieg weit in den Nachthimmel empor.

Feuerwehrleute aus Altenmedingen und der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen sowie benachbarter Ortsfeuerwehren aus Aljarn-Bohndorf, Drögennottorf, Eddelstorf, Römstedt und Secklendorf wurden in zwei Brandabschnitte eingeteilt. Auch der Energieversorger fand sich an der Einsatzstelle ein.

Die Brandstelle ist von der Polizei beschlagnahmt worden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Sie bezifferten den Sachschaden derzeit mit gut 50.000 Euro.

Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf

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