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Schwerer Unfall auf der B 74

2019_03

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Am Dienstag kam es auf der Bundesstraße 74 zwischen Stade-Wiepenkathen und Hagenah zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Beifahrerin schwere Verletzungen erlitt.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 74 (Foto: PI Stade)

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 74 (Foto: PI Stade)

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 74 (Foto: PI Stade)

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Ein 52-jähriger Fahrer eines Audi A6 aus Oldenburg war am Dienstag (27.11.2018) gegen 13:30 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der B 74 in Richtung Bremervörde unterwegs. Etwa 500 m hinter Wiepenkathen geriet er aus bisher ungeklärter Ursache nach links über die Mittellinie in den Gegenverkehr und touchierte dabei den Dacia Logan eines 74-jährigen Fahrers aus Stade, der in Richtung Stade unterwegs war. Dieser verlor die Kontrolle über sein Auto, kam ins Schleudern und geriet seinerseits auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit der Front gegen die Seitenschutzplanke. Eine 54-jährige Fahrerin eines Peugeot aus Deinste, die in Richtung Bremervörde unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in die Beifahrerseite des Dacia.

Beifahrerin eingeklemmt

Durch die Wucht der Kollision wurde die 75 Jahre alte Ehefrau auf dem Beifahrersitz des Dacia im Auto eingeklemmt und musste von den anrückenden ca. 50 Feuerwehrleuten der Ortswehren aus Wiepenkathen und des 1. Zuges der Stadt Stade mit schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Sie wurde nach der Erstversorgung durch die Stader Notärztin vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Auch der Daciafahrer erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Audifahrer und die Peugeotfahrerin kamen mit dem Schrecken davon, sie blieben unverletzt.

Alle drei Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Zufällig an der Unfallstelle vorbeikommende Verkehrsteilnehmer hatten sofort couragiert angehalten und Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte geleistet.

Die Bundesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei örtlich umgeleitet, es kam zu Behinderungen im Verkehr.

Pol- Stade

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