Schwerer Unfall fordert Menschenleben

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In der vergangenen Nacht gegen 04:30 h kam es in Hagenah (NI) auf der Bundesstraße 74 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 35-jähriger Autofahrer ums Leben kam und ein 30-jähriger Autofahrer schwere Verletzungen erlitt.

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Einsatzstelle auf der Bundesstraße 74 in Hagenah (Foto: Polizei Stade)

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Einsatzstelle auf der Bundesstraße 74 in Hagenah (Foto: Polizei Stade)

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Einsatzstelle auf der Bundesstraße 74 in Hagenah (Foto: Polizei Stade)

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Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen war der 35-jährige Stader war mit seinem Toyota auf der B 74 aus Richtung Stade in Richtung Bremervörde unterwegs und in der Ortschaft Hagenah im dortigen 70er-Bereich aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein 30-jähriger Fordfahrer aus Düdenbüttel, der kurz zuvor aus Richtung Heinbockel kommend nach links auf die Bundesstraße eingebogen war, konnte einen Zusammenstoß auf seiner Fahrbahn nicht mehr ausweichen. Beide Fahrzeuge prallten frontal aufeinander.

Couragierte Ersthelfer, die auf die Unfallstelle zukammen, hatten sofrt eingegriffen und Erste Hilfe geleistet.

35-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle

Der 35-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls kurzzeitig in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren aus Hagenah, Oldendorf und Hammah befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle aus, sicherten die Unfallfahrzeuge ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und unterstützten die Polizei bei der Verkehrslenkung. Trotz aller Bemühungen zweier Notärzte aus Stade und Bremervörde konnte ihm nicht mehr geholfen werden, er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der Fordfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch die Besatzung der beiden eingesetzten Rettungswagen ins Stader Elbeklinikum eingeliefert werden.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 45.000 Euro geschätzt. Um den Unfallhergang rekonstruieren zu könne, wurde ein Sachverständiger eingeschaltet und die Unfallstelle akribisch mit einem besonderen Aufnahmeverfahren vermessen.

Die Bundesstraße musste bis gegen 10:00 h am Vormittag zwischen der Abfahrt Mulsum und Elm voll gesperrt werden, der Verkehr wurde in der Nacht mit Hilfe der Feuerwehr und später durch die Straßenmeisterei umgeleitet. Es kam zu Behinderungen.

Polizei Stade

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