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Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude

2019_03

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Eine ältere Autofahrerin übersah beim Einbiegen auf die B 73 einen vorfahrtberechtigten Lkw mit Anhänger. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, rammte den Pkw und schleuderte ihn in den Gegenverkehr. Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Traktor und kam erst auf dem Gehweg zum Stehen. Die Feuerwehren aus Buxtehude, Ovelgönne und Immenbeck rückten mit 35 Einsatzkräften an und konnten die Verletzten dann mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreien.

Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude-Ovelgönne am 3.5. 2018 (Foto: PI Stade)

Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude-Ovelgönne am 3.5. 2018 (Foto: PI Stade)

Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude-Ovelgönne am 3.5. 2018 (Foto: PI Stade)

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Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude-Ovelgönne am 3.5. 2018 (Foto: PI Stade)

Schwerer Verkehrsunfall in Buxtehude-Ovelgönne am 3.5. 2018 (Foto: PI Stade)

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Am Donnerstag (3.5. 2018) kurz vor 12.00 Uhr kam es in Buxtehude-Ovelgönne (LK Stade, NI) auf der Bundesstraße 73 zu einem schweren Unfall, bei dem zwei Autoinsassen schwere Verletzungen erlitten.

Eine 74-jährige Fahrerin eine VW-Polo aus Neu Wulmstorf kam mit ihrem Fahrzeug aus der Straße „Hogenbarg“ und wollte offenbar auf die Bundesstraße einfahren. Anstatt aber an der B 73 anzuhalten, wurde die Frau nur kurz langsamer und fuhr dann aber aus bisher ungeklärter Ursache einfach weiter.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 49-jähriger Fahrer eines unbeladenen Silo-LKW mit Anhänger aus Neuendorf die Bundesstraße aus Richtung Buxtehude kommend in Richtung Hamburg. Dieser konnte dem plötzlich auf die Fahrbahn fahrenden Polo nicht mehr ausweichen oder rechtzeitig bremsen und fuhr dem PKW in die Fahrerseite.

Der Kleinwagen wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert wo in dem Moment gerade ein 33-jähriger Fahrer eines Traktors mit Anhänger aus Estorf auf dem Weg in Richtung Buxtehude unterwegs war. Auch diesem gelang es nicht, sein schweres Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen und er prallte dem Polo mit seinem vorn angebrachten Gewicht in die Beifahrerseite. Der Polo wurde auf den Geh- und Radweg geschleudert und kam dort zum Stehen.

Eingeklemmt und verletzt

Dier Fahrerin und ihr 77-jähriger Beifahrer waren durch die Wucht des Aufpralls in dem schwer beschädigten Auto eingeklemmt. Couragierte vorbeikommende Ersthelfer zögerten nicht lange und betreuten die Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Da zunächst von einer unklaren Zahl der Verletzten ausgegangen wurde, waren fünf Rettungswagen vom DRK aus Buxtehude, von der JUH aus Elstorf und von einem ebenfalls zufällig vorbeikommenden Krankentransportunternehmen aus Hamburg an der Unfallstelle eingesetzt. Beide Notärzte aus Stade und Buxtehude versorgten die beiden Eingeklemmten während der Rettungsarbeiten.

Die Feuerwehren aus Buxtehude, Zug 1, Ovelgönne und Immenbeck rückten mit ca. 35 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an und konnten die Verletzten dann mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreien. Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

Beide Poloinsassen wurden mit schweren Verletzungen in die Krankenhäuser eingeliefert. Der LKW- und der Traktorfahrer blieben bis auf einen Schock unverletzt.

An dem Polo und an dem Silo-LKW entstanden erhebliche Schäden, der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für eine Stunde voll gesperrt werden. Trotz Ableitung des Verkehrs durch Polizeibeamte aus Neu Wulmstorf und Buxtehude bildeten sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens schnell kilometerweite Rückstaus in beide Richtungen.

PI Stade

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