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Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3

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An einem Stauende war es zur Kollision zwischen einem PKW und einem Kleintransporter gekommen. Der 47jährige Fahrer des PKW wurde dabei innerhalb seines Fahrzeuges nach hinten geschleudert. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Symbolfoto: FF Sankt Augustin

Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) ist am Dienstag (31.7. 2018) um 18:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A3 Richtung Süden alarmiert worden. Da davon ausgegangen werden musste, dass noch Personen eingeklemmt waren, rückten die Löschgruppe Niederpleis, die Löschgruppe Buisdorf sowie der Löschzug Mülldorf zur Unfallstelle aus. Mehrere Rettungswagen und Notärzte inkl. einem Rettungshubschrauber wurden ebenfalls entsandt.

An einem Stauende war es zur Kollision zwischen einem PKW und einem Kleintransporter gekommen. Der 47jährige Fahrer des PKW wurde dabei innerhalb seines Fahrzeuges nach hinten geschleudert. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Der 71jährige Fahrer des Transporters war glücklicher Weise nur leicht verletzt und musste nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Er wurde durch die Polizei zum Feuerwehrgerätehaus in Sankt Augustin-Niederpleis gebracht und dort betreut. Zu späterer Stunde wurde er wieder in die Obhut der Polizei übergeben.

Suche nach weiteren Unfallopfern

Da in und um den verunfallten PKW einige Stofftiere gefunden wurde, hat die Feuerwehr rund um die Unfallstelle eine umfangreiche Suchmaßnahme nach vermeintlichen weiteren Unfallopfern eingeleitet. Es stand zu befürchten, dass ggf. Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Diese Befürchtungen bewahrheiteten sich glücklicher Weise nicht.

Während die Kameradinnen und Kameraden des Löschzug Mülldorf und der Löschgruppe Buisdorf schnell abrücken konnten, hat die Löschgruppe Niederpleis die Absicherung der Unfallstelle sowie die Sicherstellung des Brandschutzes übernommen.

Zum Schluss wurde das Unfallopfer mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Kräfte der Feuerwehr aus dem PKW geborgen und einem Bestattungsunternehmen übergeben. Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Die Feuerwehr war zunächst mit ca. 60 Einsatzkräften, später noch mit ca. 20 Einsatzkräften, vor Ort.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A3 ab dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Erfreulicher Weise konnten die Einsatzfahrzeuge schnell zur Unfallstelle gelangen, da die Verkehrsteilnehmer eine optimale Rettungsgasse gebildet hatten und auch für nachfolgende Kräfte offen liessen.

FW Sankt Augustin

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