Türöffnung der besonderen Art: Feuerwehr befreit Kind

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Am Montag, 19. August 2019, führte die Feuerwehr Wetter (Ruhr) eine nicht ganz alltägliche Türöffnung durch. Die Einsatzkräfte befreiten ein Kleinkind, das zuvor durch einen unglücklichen Zufall beim Spielen im Hauswirtschaftsraum des Elternhauses eingesperrt worden war. Das kleine Mädchen kam glücklicherweise mit einem Schrecken davon.

Nach dem aufregenden Tag tröstete ein Feuerwehrteddy das kleine Mädchen (Symbolbild). Foto: © www.freund-foto.de – stock.adobe.com

Pech im Spiel

Gegen 11.25 Uhr ging die Alarmierung für die Türöffnung der besonderen Art in der Straße „Auf der Höhe“ bei der Feuerwehr ein. Zuvor hatte ein eineinhalb Jahre altes Mädchen beim Spielen in ihrem Elternhaus wirklich Pech gehabt. Denn während ihres Spiels im Hauswirtschaftsraum war ein Besen so unglücklich umgekippt, dass sein Stiel nun in einem schmalen Spalt zwischen Wand und Waschmaschine steckte. Dadurch verschloss er die Zimmertür bündig von innen. Weil die Mutter selbst keine Möglichkeit hatte, ihrer Tochter die Tür zu öffnen, rief sie die Feuerwehr zu Hilfe.

Eine nicht alltägliche Türöffnung

Nur fünf Minuten später trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein und verschafften sich einen Überblick über die Situation. Sie konnten dabei durch ein Fenster das Kind sehen und bemerkten, dass es glücklicherweise unverletzt und wohlauf war. Da das Fenster leider fest verschlossen war, konnten die Feuerwehrleute auf diesem Weg von außen nicht zu dem Kind gelangen. Stattdessen versuchten sie, die Tür ohne Beschädigung zu öffnen. Durch den Einsatz eines Spezialwerkzeuges gelang dieses Vorhaben. Schließlich räumten die Einsatzkräfte den sperrigen Besenstiel beiseite und ermöglichten somit die Öffnung der Tür.

Der Teddy spendet Trost

Das Kleinkind blieb zum Glück bis auf einen Schrecken unbeschadet. Dieser konnte auf Mamas Arm rasch wieder auskuriert werden. Zusätzlich erhielt der kleine Pechvogel noch einen besonderen Tröster in Form eines Feuerwehr-Teddys. Anschließend konnten Feuerwehr und Rettungsdienst wieder einrücken.

Feuerwehr Wetter (Ruhr)

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