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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 18. Mai 2016

Zwei schwere Unfälle auf der A6

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Innerhalb von zwei Tagen ereigneten sich auf der Bundesautobahn BAB 6 zwei schwere Lkw-Unfälle, bei denen insgesamt fünf Personen ums Leben kamen. So schob ein Lkw am Stauende einen Pkw auf einen weiteren Lkw. Wenige Stunden später prallte ein Lkw auf einen am Seitenstreifen stehenden Lastkraftwagen.

(Foto: Birkner) HLF 20 der Feuerwehr Nürnberg

Auf der Bundesautobahn A 6 bei Nürnberg haben sich binnen weniger Stunden zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet. Dabei kamen insgesamt fünf Personen ums Leben.

Am Dienstag (17.05.2016) rammte ein Lastkraftwagen aus noch nicht geklärter Ursache kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost in Fahrtrichtung Heilbronn einen Pkw, der an einem Stauende stand, und schob diesen auf einen weiteren Lkw.

In dem Pkw befand sich nach derzeitigem Ermittlungsstand eine fünfköpfige Familie. Die Mutter und die drei Kinder konnten nur noch tot geborgen werden. Der Fahrer wurde von den Einsatzkräften aus dem Pkw mit schwerem Gerät befreit und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Die beiden Lkw-Fahrer wurden mit schweren Verletzungen ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht.

Die BAB 6 war bis zum Abend in beide Richtungen voll gesperrt. Die umliegenden Feuerwehren, Rettungsdienste des BRK und des THW waren mit rund 160 Einsatzkräften und zwei Rettungshubschraubern vor Ort. Gegen 20:00 Uhr wurde der Verkehr in beide Richtungen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zweiter Unfall am Mittwochmorgen

In den frühen Morgenstunden des 18. Mai ereignete sich dann nur wenige Kilometer entfernt bei Altdorf erneut ein schwerer Unfall. Dabei kam ein Lkw-Fahrer gegen 4:00 Uhr ca. zwei Kilometer vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost rechts von der Fahrbahn ab. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der 46-Jährige am Steuer einschlief.

Beim Wiedereinscheren auf die Autobahn prallte er auf einen am Seitenstreifen stehenden Lastkraftwagen mit polnischer Zulassung. Der 46-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls im Führerhaus eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Sein Beifahrer musste ebenfalls von der Feuerwehr Altdorf auf dem Führerhaus befreit werden. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Der Fahrer des am Standstreifen stehenden Lkw blieb unverletzt. Nach aktuellem Ermittlungsstand hielt dieser am Standstreifen um dort eine Lenkzeitpause durchzuführen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

M. Kreiser/Pol. Mittelfranken/Red.

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