Feuerwehr gibt Sicherheitstipps beim Karnevalszug

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) rät zu Umsicht bei Karnevalsumzügen, auch im Hinblick auf stürmisches Wetter. Zugleich gibt der DFV vier Tipps für die Sicherheit beim Karnevalszug bereit.

(Foto: Solches, CC BY-SA 4.0) Düsseldorfer Kinderkarneval

Angesichts der Wetterwarnungen für die nächsten Tage rät der Deutsche Feuerwehrverband zu Umsicht bei den nun anstehenden Karnevalsumzügen. „Veranstalter müssen die Besucherinnen und Besucher rechtzeitig vor herannahenden
Gewitterfronten warnen und Züge gegebenenfalls in Absprache mit den örtlichen Behörden rechtzeitig absagen oder verschieben“, fordert Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Dazu gehöre, dass sich die Ausrichter regelmäßig selbst über die aktuelle Warnlage informierten.

„Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel“, rät Hachemer den Besuchern der Karnevalsumzüge. Wenn es auf der An- oder Abfahrt zum Fastnachtsumzug zu schwerem Unwetter mit Starkwind und Platzregen kommt, sollten Autofahrer auf einem baumfreien Abschnitt stehen bleiben und die Fahrt auf überfluteten Straßen meiden. Beschädigte Bäume können auch nach Abklingen des Unwetters noch plötzlich umstürzen oder schwere Äste verlieren.

Zudem gibt der Deutsche Feuerwehrverband vier Tipps für die Sicherheit beim Karnevalszug:

  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderen Wurfwaren heiß hergeht – halten Sie ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.
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