Havarie im Leeraner Hafen

Feuerwehr Leer hat ein Spezialschiff vor dem Sinken bewahrt. In den Maschinenraum war Wasser eingedrungen. Neben der Feuerwehr war auch eine Spezialfirma für Öl- und Umweltschäden vor Ort, denn neben rund 200.000 Liter Wasser trieb eine dicke Ölschicht im Maschinenraum.

Auf einem Spezialschiff für Kampfmittelräumung, das derzeit im Leeraner Hafen liegt, war es zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum gekommen. Große Mengen Wasser waren in den Bauch des Schiffes gelangt, welches deswegen am Donnerstagmittag (8.3. 2018) zu sinken drohte.

Durch den Hafenkapitän und das Ordnungsamt der Stadt Leer (NI) wurde die Feuerwehr angefordert. Um 13:48 Uhr rückte die Feuerwehr Leer deswegen mit zwei Fahrzeugen an, dem Einsatz war eine Lageerkundung des Ortsbrandmeisters vorausgegangen. Neben der Feuerwehr war auch eine Spezialfirma für Öl- und Umweltschäden vor Ort, denn neben rund 200.000 Liter Wasser trieb eine dicke Ölschicht im Maschinenraum.

Weitere Schräglage verhindert

Durch die Spezialfirma wurden zunächst Ölsperren um das Schiff ausgelegt, damit eventuell auslaufendes Öl nicht in den Hafen gelangen konnte. Die Feuerwehr setzte dann insgesamt drei Tauchpumpen ein und konnte eine weitere Schräglage des Schiffs verhindern. Die Einsatzkräfte pumpten mehr als zwei Stunden. Da die Leckstelle bei Einsatzabschluss noch nicht gefunden war, blieb eine Pumpe zunächst im Schiff um immer wieder nachlaufendes Wasser direkt abzupumpen.

Keine Ölschäden

Die Feuerwehr rückte nach rund zweieinhalb Stunden wieder ein. Zu einem Umwelt- bzw. Ölschaden auf dem Hafen ist es zum Glück nicht gekommen. Die Betreiberfirma des Spezialschiffes kümmerte sich im Anschluss mit weiteren Firmen um die Behebung des Schadens.

FW LK Leer

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