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BADEN-WÜRTTEMBERG - MELDUNGEN - 20. Dezember 2018

Baden-Württemberg: Polizeihubschrauberstaffel unterstützt Bergwachten

2019_03

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Innenminister Thomas Strobl: „Das Land Baden-Württemberg hat in die Sicherheit im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb investiert!“

Übergabe einer neuen Rettungswinde (Foto: IM BW)

Übergabe einer neuen Rettungswinde (Foto: IM BW)

Übergabe einer neuen Rettungswinde (Foto: IM BW)

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„Baden-Württemberg hat gerade im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb Freizeit- und Wandergebiete, die weit über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus bekannt sind. Dort gibt es schier unendliche Möglichkeiten für Urlauberinnen und Urlauber, Sportlerinnen und Sportler.

Doch auch bei allen diesen Aktivitäten gilt: Sicherheit geht vor. Darum haben wir jetzt einen weiteren Meilenstein gesetzt und aus Mitteln des Bevölkerungsschutzes und der Polizei eine Rettungswinde für die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg beschafft“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 14. Dezember 2018 anlässlich der Übergabe der Rettungswinde an die Polizeihubschrauberstaffel.

„Leider kann man Unfälle niemals ganz ausschließen. Deshalb ist es gut und wichtig, dass wir mit den Bergwachten Württemberg und Schwarzwald zwei leistungsfähige Organisationen haben, die im Fall der Fälle auch in unwegsamem Gelände schnell und professionell Hilfe leisten können“, erläuterte der Innenminister. In einigen Fällen im Jahr gestaltet sich die Rettung auch so kompliziert, dass die Helferinnen und Helfer der Bergwachten Unterstützung aus der Luft benötigen. Bisher wurden diese Einsätze mit Windentechnik meist von Rettungshubschraubern aus der Schweiz geflogen.

Hilfe in wenigen Minuten

Mit der neuen Rettungswinde können die Helferinnen und Helfer der Bergwachten künftig auf Anforderung schnell und sicher, auch durch die erfahrenen Piloten der Polizei, aus der Luft unterstützt werden. Dafür steht nun ein Hubschrauber der Polizei am Standort Stuttgart zur Verfügung und kann binnen weniger Minuten Richtung Schwäbische Alb oder Schwarzwald starten, um dort die Helfer der Bergwachten an Bord zu nehmen. Das wurde bereits mehrfach miteinander geübt.

„Ich bin sehr froh, dass wir hier nun unsere Polizeihubschrauberstaffel mit ihren hervorragend ausgebildeten Pilotinnen und Piloten und ihren leistungsstarken und modernen Hubschraubern mit einer Rettungswinde ausstatten konnten. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern von Polizei, Bergwachten und Rettungsdiensten, die jederzeit bereit stehen, um Menschen in Not zu helfen“, so Innenminister Strobl abschließend.

Die Bergwachten in Baden-Württemberg bestehen aus der Bergwacht Schwarzwald und der DRK-Bergwacht Württemberg, welche sich wiederum in über 40 Ortsgruppen bzw. Bereitschaften gliedern. Mit beiden Organisationen verbindet das Land eine langjährige und gute Partnerschaft.

Um den besonderen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, halten die Bergwachten speziell ausgebildete Luftretter vor, die die Einsätze im unwegsamen Gelände durchführen: Die Luftretter sind in der Zusammenarbeit mit den Hubschraubern und deren Besatzungen geschult und in der Lage, sich und andere Personen selbstständig im Gelände zu sichern und eine medizinische Erstversorgung sowie notärztliche Assistenz unter schwierigen Bedingungen durchzuführen.

IM BW

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