Bayern entsendet Helfer/-innen für Waldbrandbekämpfung in Griechenland

2024_04

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Bayern beweist Solidarität: Angesichts der verheerenden Waldbrände, die das Land heimsuchen, endsandte der Freistaat Ende Juni 2023 Helfer/-innen für die Waldbrandbekämpfung nach Griechenland. Dort unterstützen sie mit fachlicher Expertise und Engagement die örtlichen Einsatzkräfte.

Rund 20 Helferinnen und Helfer stehen in München.
Verabschiedung: Rund 20 Helferinnen und Helfer machten sich auf den Weg. Foto: Sebastian Widmann

Im Zuge des EU-Katastrophenschutzprogrammes entsandte der Freistaat Bayern 20 Einsatzkräfte von den Staatlichen Feuerwehrschulen, Bezirksregierungen und von Freiwilligen Feuerwehren. Die Helferinnen und Helfer unterstützen die Einsatzkräfte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes zwei Wochen aktiv bei der Waldbrandbekämpfung. Am Dienstag, den 27.Juni 2023 hatte der Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann den Konvoi in München verabschiedet.

Joachim Hermann verabschiedet die Hilfsmannschaft. Foto: Sebastian Widmann
Mit Grußwort des Innenministers: Joachim Hermann verabschiedet die Hilfsmannschaft. Foto: Sebastian Widmann

Neben der Mannschaft schickte Bayern außerdem zahlreiche Spezialfahrzeuge und -geräte. „Die verheerenden Waldbrände in den letzten Jahren besonders im Mittelmeerraum zeigen, wie wichtig eine gegenseitige Hilfeleistung und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist. Der Austausch von Erfahrungen, Know-How und Technik zwischen den EU-Mitgliedsstaaten ist bei der Waldbrandbekämpfung von herausragender Bedeutung, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden“, so Herrmann. Er bedankte sich bei den Einsatzkräften für ihren wichtigen und selbstlosen Dienst.

Einsatzfahrzeuge am Odeonsplatz in München.
Prunkvolle Kulisse: Die Einsatzfahrzuge starteten am Odeonsplatz in München. Foto: Sebastian Widmann

EU-weite Hilfe

Nach ihrer Rückkehr sollen die Einsatzkräfte in Bayern als Multiplikatoren für die internationale Waldbrandbekämpfung sowie im neuen „EU Waldbrandmodul“ eingesetzt werden.
An dem sogenannten „Pre-Positioning-Programms“ des EU-Katastrophenschutzmechanismus nehmen neben Deutschland auch Österreich, Polen, Slowenien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Slowakei, Lettland, Norwegen und Rumänien teil, um die am stärksten von Waldbränden betroffenen Regionen im Mittelmeerraum zu unterstützen. So werden im Juli und August insgesamt rund 450 europäische Feuerwehrleute nach Griechenland, Portugal und Frankreich entsandt, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen.

Die Kosten für den Transport und die Durchführung der Einsätze bayerischer Kräfte übernimmt zu 75% die EU und zu 25% der Freistaat Bayern.

Oliver Platzer,
Bayerisches Staatsministeriums des Innern, Sport und Integration

 

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