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MELDUNGEN - NORDRHEIN-WESTFALEN - 20. April 2018

Diese Box hilft im Notfall, Leben zu retten

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Wenn Notärzte und Rettungsassistenten zu medizinischen Notfällen ausrücken, kommt es oft auf jede Minute an. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes benötigen dann möglichst viele Informationen, um den Patienten zielgerichtet behandeln zu können. Hierbei kann künftig eine kleine Notfallbox wertvolle Hilfe leisten.

Die Notfallbox (rechts) ist zusammen mit einem Infoflyer und einem Aufkleber als deutlichem Hinweis auf den Aufenthaltsort der Box bei der Feuerwehr Haan zum Selbstkostenpreis von 2 EUR erhältlich. (Foto: Feuerwehr Haan)

In der Notfallbox werden wichtige medizinische Dokumente, die der Rettungsdienst im Falle eines Einsatzes benötigt, hinterlegt. Ein Aufkleber, der im Eingangsbereich der Wohnung auf die Notfallbox aufmerksam macht, weist das Personal auf den kleinen roten Kunststoffbehälter und dessen Ablageort hin.

Immer wieder kommt es vor, dass ein Patient beim Eintreffen des Rettungsdienstes bewusstlos oder kaum ansprechbar ist und sich auch kein Angehöriger vor Ort aufhält. Menschen, die unter dem Notruf 112 den Rettungsdienst gerufen haben, befinden sich zudem in einer Stresssituation. Selbst wenn sie es wissen, können sie nicht immer präzise Auskunft über Vorerkrankungen oder notwendige Medikamente geben. Wenn alle wichtigen Informationen an einem Ort vorgehalten werden, spart das im Ernstfall wertvolle Zeit, die lebensrettend sein kann.

Der Arbeitskreis Rettungsdienst des Kreisfeuerwehrverbandes Mettmann (NRW) hat daher im Einvernehmen mit dem Kreis Mettmann als Träger des Rettungsdienstes die Notfallbox sowie einen einheitlichen Info-Flyer entwickelt. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Haan setzt das Projekt nun im Stadtgebiet Haan um.

Was sollte alles in die Notfallbox hinein?

Aktuelle Medikamentenliste, Namens- und Telefonliste des Hausarztes sowie nahestehender Personen, Kopie der Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung, Kopien des Personalausweises und der Krankenversicherungskarte, letzter Entlassungsbrief aus einem Krankenhaus oder einer Reha.

Wo aufbewahren?

Am besten im Kühlschrank in der luftdichten Notfallbox oder an einem anderen gut zugänglichen und durch Hinweisschild markierten Ort.

Wie kenntlich machen?

Aufkleber „SOS-Notfalldokumente“ am Türrahmen oder innen an der Wohnungstür anbringen. Der Aufkleber sollte auch sichtbar sein, wenn die Wohnungstür offensteht.

FW Haan

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