Kabellose Leuchtenüberwachung für den Brandschutz

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Neue Generation von Notleuchtenüberwachung und -steuerung

Wenn es brennt, erweisen sich besonders in großen und komplexen Gebäuden gut sichtbare Notleuchten bzw. Rettungswegeleuchten als lebensrettend. Das Unternehmen P.E.R. aus Ahrensburg (SH), Spezialist für Flucht- und Rettungsleitsysteme, hat für brandschutz- und sicherheitstechnische Vorrichtungen eine WirelessControl-Lösung entwickelt, die eine komfortable, sichere und energieeffiziente Steuerung und Überwachung der Not- und Sicherheitsleuchten über Funk ermöglicht. Die Funkfrequenz durchdringt auch Stahlbetondecken. Um in Notsituationen ein sicheres und schnelles Verlassen des Gebäudes zu ermöglichen, ist in bestimmten – z.B. öffentlichen – Gebäuden eine Sicherheits- bzw. Notbeleuchtung gesetzlich vorgeschrieben. Die neue WirelessControl ist einfach einfach zu bedienen und überwacht Einzelbatterie Not- und Sicherheitsleuchten über Funk. Die kabellosen Leuchten kommen ohne Antenne aus und benötigen zur Installation nur die normale Spannungsversorgung von 230 V. Die anschließende Installation des Funksystems zur Überwachung und Steuerung der Leuchten geschieht automatisch. Jede mit WirelessControl ausgerüstete Leuchte kann auf der europaweit zugelassenen Frequenz von 868 MHz Kontakt zur Zentrale oder zu anderen Leuchten aufnehmen, sofern diese nicht weiter als 30 m voneinander entfernt sind. Durch die Funkfrequenz von 868 MHz kann auch eine Stahlbetondecke überwunden werden. Pro Funksystem können bis zu 200 Leuchten integriert werden, das System hat eine bis zu 4-fach höhere Reichweite als klassische 2,4 Ghz-Systeme und ist störunempfindlich gegen WLAN und DECT. Highlight der kabellosen Leuchtenüberwachung ist die mehrsprachige zentrale Steuerungssoftware, die das Abspeichern von Gebäudeplänen ermöglicht. Die registrierten Leuchten können auf den Plänen platziert werden und erscheinen dort mit ihrem aktuellen Status. Zudem können viele Leuchten nach einem festgelegten Plan geschaltet oder blockiert werden. So kann etwa ein Zeitplan hinterlegt werden, um die Notbeleuchtung in einem am Wochenende ungenutzten Gebäude von Dauer- auf Bereitschaftsmodus zu schalten, so dass Energie gespart wird und trotzdem weiterhin die Sicherheit gewährleistet ist.

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