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MELDUNGEN - NORDRHEIN-WESTFALEN - 9. Januar 2019

Nachwuchs für Feuerwehr Bedburg-Hau

2019_03

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Die drei Neuen der Freiwilligen Feuerwehr sind seit ihrem 13. Lebensjahr in der Jugendfeuerwehr aktiv. Die drei Jugendlichen sind ein Beispiel dafür, wie seit 20 Jahren der Wechsel von der Jugendwehr in die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau (NRW) mit derzeit etwa 160 aktiven Männer und Frauen funktioniert.

Jugend ist Zukunft der Wehr: Nachwuchs in der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau (Foto: FF Bedburg-Hau)

Irgendwie haben die drei Neuen Interesse an Technik. Zwei aus purem Hobby, der andere als Berufswunsch. Lars Imgrund (18) und Malte Rocker (17) machen gerade ihr Abitur, Henrik Eren (18) eine Ausbildung zum Mechatroniker. Auch wenn ihre Interessen unterschiedlich sind, haben die drei ein verbindendes Hobby. Seit ihrem 13. Lebensjahr sind sie in der Jugendfeuerwehr Bedburg-Hau aktiv. Nach fast fünf Jahren können sie schon richtig gut mit dem technischen Gerät der Feuerwehr umgehen. Das müssen sie auch. Denn sie wechselten zum 8.1.2019 in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau wechseln.

„Wechsel klappt“

Die drei Jugendlichen sind ein Beispiel dafür, wie seit 20 Jahren der Wechsel von der Jugendwehr in die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau mit derzeit etwa 160 aktiven Männer und Frauen funktioniert. Derzeit zählt die Jugendfeuerwehr über 20 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, sagt Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Flücken. Er und sein Betreuerteam kümmern sich intensiv um den Nachwuchs. Alle 14 Tage treffen sie sich abwechselnd in einem der sieben Gerätehäuser in der Gemeinde. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen auch Spiel und hin und wieder ein wenig Abenteuer auf dem Programm.

Für die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau ist die Jugendwehr seit 1999 ein Erfolgsprogramm zur Nachwuchsgewinnung. Doch dieser Erfolg kommt nicht von allein. Früher seien Jugendliche in die Jugendwehr eingetreten, weil sie an der Arbeit der Feuerwehr interessiert gewesen seien, meint Gemeindebrandinspektor Stefan Veldmeijer. Heute, im Zeitalter der Computerspiele und vielfältiger Angebote für Kinder, müsse man mehr bieten als Übungen mit Schlauch und Feuerspritze. „Es wird immer schwieriger, Leute zu begeistern.“

„Nicht selbstverständlich, Zeit in die Jugendwehr zu investieren“

Für den Wechsel in die aktive Wehr erhielten die drei „Neuen“ von ihren zukünftigen Einheitsführern Klaus Elsmann, Michael Killewald und Markus Lauff ihre Einsatzkleidung und den Helm. Die Einheiten Hau, Louisendorf und Till-Moyland freuen sich schon auf ihren Nachwuchs. Die Leiter der Feuerwehr Gemeindebrandinspektor Stefan Veldmeijer dankte mit den Worten: „Es ist nicht selbstverständlich, viel Freizeit in die Mitgliedschaft der Jugendfeuerwehr zu investieren, um sich ausbilden zu lassen“.

FF Bedburg-Hau

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