Neue Rettungswache in Uetersen

Nach gut achtmonatiger Bauzeit wurde die neue Rettungswache in an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) übergeben. Das moderne Gebäude entspricht dem aktuellen Stand der Technik und bietet ausreichend Platz für die drei stationierten Rettungswagen.

Am Tornescher Weg entstand in kurzer Bauzeit ein knapp 600 m² großer Zweckbau mit Aufenthalts-, Umkleide-, Ruhe- und Besprechungsräumen sowie Lagerbereichen und Möglichkeiten zur Desinfektion für den bedarfsgerechten Betrieb der Rettungswache.

Die große Fahrzeughalle bietet Platz für vier Rettungswagen, von denen zwei rund um die Uhr einsatzbereit sind, um den Menschen bei Notfällen medizinische Hilfe zu leisten. Der dritte RTW ist im Tagdienst besetzt. Der vierte Stellplatz steht für einen Reserve-RTW bei Fahrzeugausfällen zur Verfügung. Ebenfalls ist ein Stellplatz der Halle zur Wäsche und Desinfektion der Einsatzfahrzeuge ausgerüstet.

Nur knapp acht Monate benötigten die Handwerker, um einen modernen und ansprechenden Zweckbau für die über 40 Mitarbeiter der Rettungswache zu realisieren.

Alte Wache zu klein

Die seit vielen Jahren am alten Krankenhaus Uetersen gelegene Wache ist deutlich zu klein geworden. Sie wurde damals für zwei diensthabende Mitarbeiter mit einem Fahrzeug ausgelegt und im Rahmen der Möglichkeiten ständig erweitert. Die Stationierung weiterer RTW ließ die Enge in den Räumen zunehmend spürbar werden.

Nicht nur die Zahl der Einsätze ist von 6.250 im Jahr 2008 auf fast 7.800 Alarmierungen im vergangenen Jahr angestiegen. Auch die Ausbildung von neuen Mitarbeitern zum Notfallsanitäter konnte wegen des Platzmangels nicht mehr ordnungsgemäß durchgeführt werden, da Uetersen seit einigen Jahren auch Lehrrettungswache ist.

In Zukunft rücken die Rettungsfachleute daher von ihrer neuen Wache am östlichen Stadtrand von Uetersen zu den Einsätzen für über 50.000 Einwohner des Kreises Pinneberg aus.

"Besonderheit des Neubaus ist die Anwendung der neuen DIN-Norm für Rettungswachen. Auch ökologische Gesichtspunkte sind bewusst berücksichtigt worden. So werden zum Beispiel keine fossilen Brennstoffe zum Heizen verwendet, da eine Wärmepumpe verbaut ist." beschreibt Wachenleiter Matthias Grubert einige technische Aspekte. "Auch die gesamte Beleuchtung wurde aus Energiespargründen in LED-Technik ausgeführt." so Grubert.

Alle Rettungswachen der RKiSH werden mit Ökostrom betrieben, um der Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht zu werden.

RKiSH

 

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